Bali Kino
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Programmänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der kleine Maulwurf
R.: Zdenek Miler, CZ/D 2002, 69 Minuten, FSK o.A. -  Sehenswert ab 6 Jahren

Acht Zeichentrickgeschichten um den kleinen Maulwurf, der sich mit Hilfe seiner Freunde spielerisch die Welt aneignet und dabei stets die Erfahrung macht, dass es für alle Probleme eine Lösung gibt. Ein kindgerechtes Zeichentrickfilmprogramm, bestehend aus acht Maulwurf-"Klassikern", die mit viel Witz und liebenswürdigem Charme ihre pädagogischen Botschaften vermitteln. (Episoden: 1. Maulwurf & Lutschbonbon, 2. Maulwurf im Zoo, 3. Maulwurf & Auto, 4. Maulwurf & Karneval, 5. Maulwurf & Bulldozer, 6. Maulwurf & Kaugummi, 7. Maulwurf & Weihnachten, 8. Maulwurf als Maler)

Do. 2.2. - Mi. 8.2.2012 um 16.00 Uhr




Jane Eyre
R.: Cary Joji Funjunaga, GB 2010, 121 Minuten, FSK ab 12 Jahren

Adaption von Charlotte Brontës Roman um die Waise Jane Eyre, die als Gouvernante aufs Anwesen eines Adligen kommt. Dieser gibt sich zunächst schroff und unzugänglich, bevor er sich der unscheinbaren, aber selbstbewussten jungen Frau in Liebe zuwendet. Doch dem Glück steht ein düsteres Geheimnis aus der Vergangenheit des Hausherren entgegen. Sowohl die Kamera als auch die Musik, vor allem aber die großartigen Darsteller machen die Gefühlswelten der Figuren dabei transparent. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter www.janeeyre.de

Do. 2.2. - Sa. 4.2.2012 | Mo. 6.2. - Mi. 8.2.2012 um 18.00 Uhr




Sommer der Gaukler
R.: Marcus H. Rosenmüller, D/A 2011, 110 Minuten, FSK ab 6 Jahren

Im Sommer 1780 macht sich Emanuel Schikaneder, Chef einer Theatergruppe, samt Gattin und Schauspieler Wallerschenk auf nach Salzburg, um vor Wolfgang Amadeus Mozart aufzutreten. Die Kompanie strandet mangels Geld und Spielerlaubnis in einem Bergdorf, in dem gerade Bergleute für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung protestieren. Die Revolte inspiriert Schikaneder zu einem neuen Stück seines "Welttheaters".Zwischen Theatergeschichte, Bauerntheater und Sozialdrama folgt Marcus H. Rosenmüller den Spuren des Emanuel Schikaneder. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter www.sommerdergaukler-derfilm.de

Do. 2.2. - Mi. 8.2.2012 um 20.30 Uhr




Mein Freund Knerten
R.: Asleik Engmark, N 2009, 74 Minuten, FSK o.A. - Sehenswert ab 6 Jahren

Ein Sechsjähriger zieht in den frühen 1960er-Jahren mit seinen Eltern und dem älteren Bruder in ein Dorf in der norwegischen Provinz. Ein neuer Freund kommt ihm da gerade recht: ein in seiner kindlichen Fantasie lebendig gewordener Holzast, der alle Sorgen und Träume mit ihm teilt und mit dem sich wunderbar die Welt entdecken lässt. Ein liebenswürdig-charmanter Kinderfilm, der mit entwaffnender Aufrichtigkeit zeigt, wie befreiend es sein kann, sich der Welt offen und aufgeschlossen zu stellen. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter www.knerten.de

Fr. 10.2. - So. 12.2.2012 um 16.00 Uhr




Brasch – Das Wünschen und das Fürchten
R.: Christoph Rüter, D 2011, 95 Minuten, FSK ab 12 Jahren

Porträtfilm über den Dichter Thomas Brasch (1945-2001) als eine Art letzte Liebeserklärung an den verstorbenen Freund. Basis sind Interviews des Regisseurs sowie Film- und Fernsehausschnitte, vor allem aber nachgelassene DV-Kassetten, auf denen Brasch seinen Alltag sowie den zunehmenden Wahn und körperlichen Verfall nach 1990 dokumentierte.

Do. 9.2. - Mi. 15.2.2012 um 18.00 Uhr




Der Fall Chodorkowsky
R.: Cyril Tuschi, D 2011, 116 Minuten, FSK ab 12 Jahren

Der russische Unternehmer Michail Chodorkowski stieg in den 1990er-Jahren zum Oligarchen auf, bis er 2003 verhaftet und wegen Steuerhinterziehung und Betrug verurteilt wurde. Der ästhetisch anspruchsvolle Dokumentarfilm macht die damit verbundenen komplexen Sachverhalte ausgewogen und überzeugend nachvollziehbar. Er zeigt den Prozess als politisch verschleiert und macht zugleich auf Demokratie-Defizite, mangelnde Rechtssaatlichkeit und Korruption in Russland aufmerksam. Kritisch wird Chodorowski als jemand beleuchtet, der das derzeitige wirtschaftliche und politische System mit aufgebaut und davon profitiert hat, dabei aber auch das Opfer von Rechtsbeugung und Willkür wurde. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter www.derfallchodorkowski.de

Do. 9.2. - Mi. 15.2.2012 um 20.30 Uhr




Kuddelmuddel bei Pettersson und Findus
R.: Jörgen Lerdam, S/DK/D 2009, 69 Minuten, FSK o.A.

Kater Findus wünscht sich sehnlichst, groß zu sein. Sein Wunsch geht in Erfüllung, doch ganz anders als erwartet. Denn sein Herrchen Pettersson schrumpft gleichzeitig zu Katzengröße, so dass nun Findus alles im Haus erledigen muss und die Verantwortung trägt. Vor schwierige Probleme stellt die beiden außerdem, dass Pettersson sein Gedächtnis verloren hat und zwar so komplett, dass er gar seinen besten Freund Findus vergisst.

Fr. 17.2. - So. 19.2.2012 um 16.00 Uhr




The Guard – Ein Ire sieht schwarz
R.: John Michael McDonagh, IRL/GB 2010, 96 Minuten, FSK ab 16 Jahren

Ein grummeliger irischer Dorfpolizist wird in seiner Alltagsroutine gestört, als ihm ein übereifriger Assistent aufgezwungen und er überdies mit einem Mordfall konfrontiert wird, bei dem er mit einem schwarzen FBI-Agenten zusammenarbeiten muss, um die Machenschaften eines internationalen Drogenrings aufzuklären. Politisch inkorrekt und mit einem grandiosen Gespür für Timing und Pointen, gelingt eine stimmig-ruppige, höchst unterhaltsame Krimi-Posse aus dem kauzigen irischen Westen. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter www.guard-derfilm.de

Do. 16.2. - Mi. 22.2.2012 um 18.00 Uhr




Und dann der Regen - También la lluvia
R.: Icíar Bollaín, ES/F/MEX 2010, 103 Minuten, FSK ab 12 - Sehenswert ab 14 Jahren

Ein Filmteam dreht in Bolivien einen Film über die Ankunft von Christoph Kolumbus in der "neuen Welt". Die Rollen der "historischen" Indios werden mit indigenen Darstellern besetzt, die ihrerseits aber mit dem Widerstand gegen aktuelle Unterdrückungsmechanismen beschäftigt sind. Vor allem der Konflikt um die Nutzung des Regenwassers entwickelt sich zunehmend explosiv. Ein bildgewaltiges, vorzüglich gespieltes Drama, das im Rahmen einer klug konstruierten Film-im-Film-Geschichte auf mehreren Ebenen über vergangene und gegenwärtige Formen von Ausbeutung reflektiert. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter www.und-dann-der-regen.de

Do. 16.2. - Mi. 22.2.2012 um 18.00 Uhr




Mein Freund der Delfin
R.: Charles Martin Smith, USA 2011, 112 Minuten, FSK o.A. - Sehenswert ab 6 Jahren

Bei einem Spaziergang am Strand findet der Junge Sawyer eines Tages ein schwer verletztes Delfinweibchen. Das Tier war zuvor in eine Krebsreuse geraten, wobei die Schwanzflosse derart verwundet wurde, dass ein Überleben des Tiers kaum noch möglich scheint. Doch durch den unglaublichen Einsatz eines Meeresbiologen, eines Spezialisten für Prothesen, und Sawyers tiefer Zuneigung wird das Unmögliche möglich: "Winter", wie der Junge seinen animalischen Freund mittlerweile getauft hat, kommt langsam wieder zu Kräften. Herzerwärmender Familienfilm, um die Freundschaft zwischen einem verschlossenen Jungen und einem verletzten Delfin.

Do. 23.2. - Mi. 29.2.2012 um 16.00 Uhr




In guten Händen
R.: Tanja Wexler, GB/FRA/D/L 2011, 99 Minuten, FSK ab 16 Jahren

Ein junger Mediziner tritt 1880 eine Stelle in einer Praxis an, deren Chef sich auf das angebliche Frauenleiden Hysterie spezialisiert hat. Die "Therapie" besteht darin, dass Patientinnen mit der Hand sexuell befriedigt werden, was den Frauen gut tut, nicht aber der Armmuskulatur des neuen Kollegen. Pointensichere Komödie, die mit sanftem Spott die Prüderie und die Geschlechterbilder des viktorianischen Zeitalters aufs Korn nimmt und durch clevere Dialoge, ein hervorragendes Schauspieler-Ensemble sowie originelle Wendungen unterhält. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter www.ingutenhaenden.senator.de

Do. 23.2. - Mi. 29.2.2012 um 18.00 Uhr




Gott des Gemetzels
R.: Roman Polanski, FR/D/I/ES/PL 2011, 80 Minuten, FSK ab 12 Jahren

Die Rauferei zweier Elfjähriger, bei der einer zwei Zähne verliert, führt zwei New Yorker Elternpaare zusammen. Nach einem klärenden Gespräch scheint die Sache erledigt, doch als die Mutter des geschädigten Jungen eine Entschuldigung verlangt, läuft die Sache aus dem Ruder. Ein ungemein klug inszeniertes, mit der Kamera kongenial die sich verschiebende und allmählich eskalierende Gruppendynamik einfangendes Kammerspiel über die "Dünnhäutigkeit" guter Umgangsformen und kultivierten Verhaltens angesichts einer Stresssituation, die die Wertvorstellung der Protagonisten herausfordert. Von wunderbaren Darstellern getragen, entfaltet sich eine komisch-entlarvende Ehe- und Gesellschaftsfarce. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter www.constantin-film.de/kino/der-gott-des-gemetzels/

Do. 23.2. - Mi. 29.2.2012 um 20.30 Uhr