Ein junger Soldat namens Isaac lässt Edith, eine Frau mit Behinderung im Rollstuhl, glauben, er empfinde Zuneigung für sie. Aus Scham, Mitleid und der Suche nach einem Sinn im Leben geht er dabei immer weiter und weckt in ihr die Hoffnung, eines Tages tatsächlich wieder laufen zu können. Doch je mehr Zweifel sie hegt, desto stärker steigert er sich in den lebensfremden Wunsch hinein, sie zu „heilen“. Diese zunehmende Besessenheit setzt eine zerstörerische Dynamik in Gang, die beide ins Verderben treibt.
Freie Adaption des gleichnamigen Romans von Stefan Zweig.
*Am 09.02. in Anwesenheit des Regisseurs Lauro Cress mit anschließendem Q&A mit dem Publikum.