Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann
Werner Schroeters Romanverfilmung erzählt von einer namenlosen Schriftstellerin, gespielt von Isabelle Huppert, die mit ihrem Freund Malina in Wien lebt und sich in den jungen Ungarn Ivan verliebt. Als Ivan das Interesse an ihr verliert, stürzt die Schriftstellerin in eine existenzielle Krise. Während ihr der Bezug
zur Realität allmählich entgleitet, erweist sich Malina als rettender Anker und schreckliches Verhängnis zugleich. Ingeborg Bachmann nannte die Romanvorlage eine „imaginäre Autobiographie“, weshalb sie häufig als Schlüsselroman für ihre Beziehung mit Max Frisch gelesen wird.