Die EU ist zerbrochen, und in Deutschland bilden rechtspopulistische Kräfte eine neue Regierung. Krieg steht bevor. Jonas (Enno Trebs), der nichts kennt außer Frieden, Wohlstand und Sicherheit, soll eingezogen werden. Er desertiert und versteckt sich bei seinem Vater Stuber (Ulrich Matthes), zu dem er seit seiner Kindheit keinen Kontakt mehr hatte. Als er einem flüchtenden Fremden seine Hilfe verspricht, spitzen sich die Auseinandersetzungen mit seinem Vater zu, der nicht bereit ist, seine eigene Sicherheit weiter aufs Spiel zu setzen. Die Situation eskaliert und führt zu einer Katastrophe, in der sich Jonas aus Überforderung, Enttäuschung und Angst schuldig macht, noch bevor der Krieg überhaupt begonnen hat. Jonas begibt sich auf die Suche nach einem Umgang mit seiner zerbrochenen Identität in einer sich verändernden Welt.