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BERLINALE AUSLESE - 2019




 

SYNONYMES - Yoav hat keinen guten Start in Paris. Die Wohnung, an deren Tür er klopft, ist leer. Als er dort ein Bad nimmt, werden seine Sachen gestohlen. Dabei ist der junge Israeli mit höchsten Erwartungen hierher gekommen. Er will so schnell wie möglich seine Nationalität loswerden. Israeli zu sein, ist für ihn eine Belastung, seine Landsleute nerven ihn ebenso wie die Besuche auf der israelischen Botschaft. Franzose zu werden hingegen bedeutet für ihn die Erlösung. Um seine Herkunft auszulöschen, versucht Yoav die Sprache zu ersetzen. Kein hebräisches Wort soll mehr über seine Lippen kommen, stattdessen setzt er alles daran, sein Französisch zu vervollkommnen. Das Wörterbuch wird zum ständigen Begleiter auf seinen ziellosen Streifzügen durch Paris. Halt findet er scheinbar bei Caroline und Emile, einem jungen französischen Paar, mit dem er sich anfreundet. Doch ihr Interesse an seiner Person scheint nicht ganz selbstlos zu sein...

 

Basierend auf eigenen Erfahrungen erzählt Nadav Lapid hintergründig und mit trockenem Humor von der Schwierigkeit, neue Wurzeln zu bilden. Der Versuch, zu sich selbst zu finden, weckt die bösen Geister der Vergangenheit und existenzielle Abgründe tun sich auf. Eine tragikomische Hommage an die Nouvelle Vague, ein rauschhafter Trip durch das Paris von heute, eine unsentimentale Geschichte über den Versuch, in einem neuen Leben anzukommen. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter grandfilm.de/synonymes/

 

Regie Nadav Lapid
F/D/Israel 2019
123 Minuten
BERLINALE 2019
Goldener Bär Bester Film

 

 

So. 23.02.2020 - Mo. 24.02.2020 um 20.30 Uhr




BERLINALE - AUSLESE 2019




 

THE FAREWELL - Als die in New York aufgewachsene Billi von ihren Eltern erfährt, dass ihre geliebte Großmutter Nai Nai in China nur noch kurz zu leben hat, steht ihr Leben Kopf. Die Familie beschließt, Nai Nai im Ungewissen zu lassen und ihr die tödliche Krankheit zu verschweigen. Um die plötzliche Anwesenheit der ganzen Familie plausibel zu erklären, wird kurzerhand eine Spontan-Hochzeit organisiert…

 

Während Billi versucht, die Lüge aufrecht zu erhalten, stößt sie auf Dinge, die ihr eigenes Leben verändern. Es ist die Chance, sowohl das Land ihrer Eltern als auch den wundersamen Geist ihrer Großmutter wieder zu entdecken. 

 

Für viele ist THE FAREWELL der schönste und auch lustigste Film des Jahres. Hauptdarstellerin Awkwafina  – auch als Rapperin bekannt – brachte weltweit das Publikum schon in „Crazy Rich Asians“ zum Lachen. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter dcmworld.com/portfolio/the-farewell/

 

Regie Lulu Wang
USA/China 2019
100 Minuten
empf. ab 14 Jahren

BERLINALE 2019

 

 

So. 23.02.2020 - Mi. 26.02.2020 um 18.00 Uhr




BERLINALE - AUSLESE 2019




 

PFERDE STEHLEN - Die Erinnerung als Naturgewalt - Hans Petter Molands PFERDE STEHLEN ist eine Vater-Sohn-Geschichte, eine Kriegsgeschichte, eine Saga über Schuld und Vergebung. Von der Wucht der Erinnerung.

 

Die Schönheit Norwegens kann manchmal schmerzen. Dabei sucht Trond nur die Einsamkeit, als er in das kleine Dorf im Wald zieht. In dieser Idylle erkennt er in seinem Nachbarn einen alten Bekannten aus Jugendtagen wieder. Plötzlich sind da all diese Erinnerungen an jenen Nachkriegssommer, als Trond 15 Jahre alt war und mit seinem Vater mehrere Wochen beim Holzfällen im Wald verbrachte. Ein Sommer, in dem er mit einem Freund Pferde stahl und die Liebe entdeckte. Der Sommer, in dem auch ein Kind starb, der Freund verschwand und Geheimnisse seines Vaters ans Licht kamen. Und der Sommer, in dem er seinen Vater das letzte Mal sehen sollte. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter www.mfa-film.de/kino/id/pferde-stehlen/

 

Regie Hans Petter Moland
Norwegen/Schweden/Dänemark 2019
122 Minuten
empf. ab 14 Jahren

BERLINALE 2019 Silberne Bär
Herausragende Künstlerische Leistung
(Kamera)

 

 

Di. 25.02.2020 - Mi. 26.02.2020 um 20.30 Uhr






 

CHARLIE & LOUISE – DAS DOPPELTE LOTTCHEN - Bei einem Sprachkurs in Schottland prallen zwei Mädchen aufeinander, die auf den ersten Blick total verschieden und auf den zweiten völlig gleich aussehen: Charlie und Louise. Doch egal wie groß die anfängliche Abneigung ist, schon bald erkennen die beiden, dass es kein Zufall sein kann, dass sie sich nicht nur gleichen, wie ein Ei dem anderen, sondern auch noch am gleichen Tag in der gleichen Stadt geboren wurden. Charlie und Louise sind Zwillinge!

Um dem Geheimnis ihrer Herkunft auf die Spur zu kommen und entgangenes Familienglück nachzuholen, tauschen sie die Rollen: Charlie fährt anstelle der Zwillingsschwester zu Mutter Sabine nach Hamburg und Louise zu Vater Wolf nach Berlin. Doch so leicht, wie sich die Zwillinge es erträumen, ist das Glück zu viert nicht zu haben. Aber Charlie und Louise wollen nie wieder getrennt sein – und setzen alles auf eine Karte...

 

Regie Joseph Vilsmaier
Deutschland 1994
98 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 27.02.2020 - So. 30.02.2020 um 16.00 Uhr




... KURZFILM DES MONATS

 

 

100 JAHRE KINO

  

Eine Fliege setzt ein Praxinoskop in Bewegung.
Der darin abgebildete Mann beginnt eine Reise
durch ausgewählte Stationen der Filmgeschichte.

 

Regie Heinrich Sabl
Deutschland 1994
2.
32 Minuten
Film im Film