Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
 Teltower Damm 33
 14169 Berlin
 Tel.: 030 / 811 46 78
 Fax: 030 / 812 99 538

 

Unser Monatsprogramm und Veranstaltungsflyer zum Ausdrucken.

Programmänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.



09_Monatsprogramm_September_2016.pdf
09-Gesichter-einer-Region.pdf


Giraffada

Der 10-jährige Ziad lebt allein bei seinem Vater Yacine und hat nur zwei Freunde, Rita und Brownie. Jede freie Minute verbringt er mit den beiden Giraffen im einzig übrig gebliebenen Zoo des Westjordanland, wo sein Vater als Tierarzt arbeitet. Als Brownie bei einem nächtlichen Luftangriff ums Leben kommt, verweigert Rita aus Trauer und Einsamkeit jegliches Futter und droht zu sterben.

 

Ziad und sein Vater sind verzweifelt, denn wo sollen sie auf die Schnelle einen für Rita passenden Giraffenbullen herbekommen? Das einzige in Frage kommende Tier lebt ausgerechnet in einem Zoo in Israel. Zusammen mit Laura, einer französischen Pressefotografin, begeben sie sich auf die abenteuerliche Reise, eine Giraffe über die Grenze zu schmuggeln. 

 

Regie Rani Massalha
Frankreich/Deutschland/Italien/Palästina 2013
90 Minuten
FSK ab
12 Jahren

 

 

Do. 29.9. - So. 2.10.2016 um 16.00 Uhr


MEIN HERZ TANZT

MEIN HERZ TANZT ist die Geschichte von Eyad, der als bislang erster und einziger Palästinenser an einer Elite-Schule in Jerusalem angenommen wird. Eyad ist sehr bemüht, sich seinen jüdischen Mitschülern und der israelischen Gesellschaft anzupassen – er möchte dazugehören. Und dann ist da Yonatan, er sitzt im Rollstuhl, ein Außenseiter wie Eyad. Schon bald entsteht zwischen den beiden eine ganz besondere Freundschaft. Sein Leben in Jerusalem nimmt eine Wendung, als sich die schöne Naomi in Eyad verliebt. Eine Liebe, die gegenüber Familie und Freunden geheim bleiben muss. Naomi möchte gegen alle Widerstände zu Eyad stehen, und auch Eyad ist bereit, alles für Naomi zu tun. Auf seiner Suche nach Zugehörigkeit muss Eyad schließlich erkennen, dass er eine Entscheidung fällen muss, die sein Leben für immer verändern wird.  

 

Regie Eran Riklis 
Israel/ Deutschland/Frankreich 2016
104 Minuten
FSK ab 6 Jahren,
empf. ab 14 Jahren

 

 

Fr. 30.9. - Sa. 1.10.2016 um 18.00 Uhr

Mi. 5.10.2016 um 20.30 Uhr


MR. GAGA

Ohad Naharin, aufgewachsen im israelischen Kibuzz Misra, wird weltweit als einer der herausragenden zeitgenössischen Choreographen gefeiert. Mit seiner ungewöhnlichen künstlerischen Vision sowie seinen mitreißenden Choreographien verhalf er der Batsheva Dance Company zu internationaler Bekanntheit. Naharin entwickelte als künstlerischer Leiter des israelischen Ensembles eine komplett neue Bewegungssprache: „Gaga“. Dabei werden bekannte Bewegungsmuster durchbrochen, „Gaga“ sucht nach der Interaktion zwischen den Beteiligten, die sich gemeinsam einen Bewegungsraum von Freiheit und Wohlbehagen erarbeiten. Für Naharin geht es dabei um Leidenschaft, herausbrechende Kraft, das Extreme, um die Lust des Moments und darum, Grenzen zu brechen. Als Revolutionär des Modern Dance wird Ohad Naharin an international renommierte Häuser eingeladen, u.a. die Staatsoper Berlin, um seine Werke mit den jeweiligen Compagnien einzuarbeiten. Der preisgekrönte Regisseur Tomer Heymann zeigt, welche harte Arbeit hinter den kraftvollen und atemberaubenden Auftritten der Batsheva Dance Company steckt, wie Naharin zu dem gefeierten Choreographen wurde und wer „Mr. Gaga“ wirklich ist.

 

Regie Tomer Heymann
Israel/Schweden/Deutschland/Niederlande 2016

103 Minuten
FSK ab 0 Jahren,
empf. ab 14 Jahren

 

 

So. 2.10.2016 um 11.00 Uhr und 18.00 Uhr


90 MINUTEN – Bei Abpfiff frieden

Die ganze Welt blickt gespannt auf die Vorbereitungen zum wichtigsten Fußballspiel der Geschichte: Israel – Palästina. 100 Jahre Kriege, Blutvergießen und Leid. 100 Jahre Friedenspläne, 100 Jahre Scheitern. Der Sport soll nun richten, was die Politik nicht geschafft hat: Ein Fußballspiel soll den Nahost-Konflikt beenden. Der Gewinner darf bleiben, der Verlierer muss das Land verlassen. Und nachher kein Gemotze!   

 

Detlev Buck als deutscher Trainer der Israelis, sowie Moshe Ivgy und Norman Issa als besessene Sportfunktionäre liefern sich ein grandioses Schauspiel vor historischer Kulisse.  

 

Regie Eyal Halfon
srael, Deutschland 2015/2016
85 Minuten
FSK ab 0 Jahren, 
empf. ab 12 Jahren

 

 

Do. 29.9. - Sa. 1.10.2016 um 20.30 Uhr

Mo. 3.10.2016 um 18.00 Uhr


CENSORED VOICES

Der 6-Tage-Krieg endet mit einem Triumph für Israel: Jerusalem, Gaza und West Bank sind ab nun in israelischer Hand. Nur einen Monat danach interviewte der Schriftsteller Amos Oz die beteiligten Soldaten, die berichteten, was wirklich geschah. Diese schonungslosen, intuitiven Zeugnisse von einem Krieg wurden streng zensiert und durften dem israelischen Bewusstsein nicht zugänglich gemacht werden...bis jetzt. 

 

1967 hatte Israel im Sechstagekrieg die übermächtig erscheinende gegnerische Koalition besiegt und sein Territorium auf die dreifache Größe ausgedehnt. Das Land befand sich im Siegestaumel. Am Rand der allgemeinen Euphorie interviewte der Schriftsteller Amos Oz junge Kibbuzniks, die gerade vom Dienst an der Front zurückgekehrt waren. Die Männer redeten offen über die Zerstörung, die Gräuel des Krieges und über ihre Ängste. Sie sprachen über das Verhalten der israelischen Truppen und waren dabei wesentlich kritischer, als Oz erwartet hatte. Der Schriftsteller plante damals die Veröffentlichung der Interviews, doch es kam nicht dazu, weil der Großteil der Tonbänder von der israelischen Armee zensiert wurde – bis heute. Den noch existierenden Fragmenten der Originalaufnahmen werden Stimmen aus Nachrichtenarchiven und Bilder des Konfliktes gegenübergestellt, die das Gesagte in seiner Zeit verorten. Die ehemaligen Soldaten sind heute Männer über 70, die ihre damaligen Zweifel über die Opfer, die in diesem Krieg für den Sieg erbracht wurden, bewegt auf sich wirken lassen. Ihre Stimmen konnten bislang nicht gehört werden – betreffen sie doch den Staat Israel, wie wir ihn heute kennen. 

 

Regie Mor Loushy
Israel/Deutschland 2016
87 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 14 Jahren
Dokumentarfilm

 

 

So. 2.10. - Di. 4.10.2016 um 20.30 Uhr

Di. 4.10. - Mi. 5.10.2016 um 18.00 Uhr


Nomaden des Himmels

Eine Nomadenfamilie lebt zurückgezogen mit ihren Pferden in der berauschenden, von Bergschluchten geprägten Landschaft Kirgistans: ein alter Hirte und seine Frau, ihre Schwiegertochter Shaiyr und ihre kleine Enkelin Umsunai. Shaiyrs Ehemann ist vor vielen Jahren in einem Fluss ertrunken. Umsunai vermisst ihren Papa und glaubt fest daran, dass er – wie es in einer der schönsten Legenden der Nomaden erzählt wird – in einen Steinkauz verwandelt wurde, der seine Kreise über den Gipfeln zieht. Shaiyr entschied sich, bei der Familie ihres Mannes zu bleiben, denn sie liebt das wunderschöne Land. 

 

Doch dann taucht der Meteorologe Ermek auf, der seine Mess-Station direkt neben Shaiyrs Zuhause aufbaut. Die beiden verlieben sich und das alte Hirtenpaar ahnt, dass Shaiyr mit dem Gedanken spielt, ein neues Leben in der Stadt zu beginnen. Als Shaiyrs Sohn, der in der Stadt studiert, die Familie in der Bergschlucht besucht, bestürmt er die Nomaden mit Geschichten aus dem modernen Leben. Und schließlich tauchen in der Nähe die ersten Baumaschinen auf, die ein anderes Zeitalter ankündigen. 

 

Erzählt im sanften Rhythmus des Nomadenlebens, nimmt uns Regisseur Mirlan Abdykalykov mit auf eine Zeitreise in das so leicht verwundbare Herz einer Familie. In weit ausgreifenden Bildern von großer Sinnlichkeit verwebt der Film eine Welt der gelebten Traditionen mit dem leisen Anbruch einer neuen Zeit.

 

Regie Mirlan Abdykalykov
Kirgisistan 2016
78 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 6.10. - So. 9.10.2016 um 16.00 Uhr


Die Revolution der Selbstlosen

Selbstbezogenheit, Materialismus und Geldgier beherrschen unsere moderne Gesellschaft. Aber gehört es nicht vielleicht doch zur menschlichen Natur, selbstlos zu sein, also uneigennützig im Interesse von anderen zu handeln? Seit rund 20 Jahren widerlegen Forschungsergebnisse - wie etwa die des Katastrophenforschungszentrums von Delaware - die These von einem universellen Egoismus. Psychologen, Neurowissenschaftler und Primatenforscher fanden heraus, dass sogenanntes prosoziales Verhalten wie Mitgefühl, Altruismus, Hilfsbereitschaft und die Fähigkeit zur Kooperation zu den fundamentalen Eigenschaften des Menschen zählen. 

 

Sylvie Gilman und Thierry de Lestrade haben Wissenschaftler bei ihren Forschungsarbeiten begleitet: Ausgangspunkt sind entwicklungspsychologische Studien, die bereits im Babyalter ansetzen und das Bild eines Menschen zeigen, der hochgradig kooperativ ist: Nach Studien der Universität Yale verfügen Babys bereits in den ersten Lebensmonaten über ein moralisches Urteilsvermögen, eine Art Gerechtigkeitssinn und zeigen spontan altruistische Verhaltensweisen.

 

Angesichts der weltweiten Herausforderungen, die nach radikalen Veränderungen rufen, stellt sich die Frage, ob und wie diese positiven Charaktereigenschaften des Menschen gefördert werden können. Könnte man Selbstlosigkeit womöglich sogar üben?

 

Regie Sylvie Gilman, Thierry de Lestrade
Frankreich 2015
90 Minuten
FSK ab 6 Jahren,
empf. ab 14 Jahren
Dokumentation

 

 

Do. 6.10. und Mi. 12.10.2016 um 18.00 Uhr


HOPE FOR ALL Unsere Nahrung - unsere Hoffnung

In der westlichen Gesellschaft leidet jeder zweite Mensch an Übergewicht. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs sind an der Tagesordnung. Unser Fleischkonsum hat sich in den letzten 50 Jahren verfünffacht. 65 Milliarden Tiere werden jährlich für unsere Ernährungszwecke geschlachtet. Ein Drittel des weltweit produzierten Getreides wird an die Masttiere verfüttert während gleichzeitig 1,8 Milliarden Menschen hungern. Kann es für all diese Probleme eine Lösung geben?

 

Genau diese Frage ist es, welche die österreichische Autorin und Filmemacherin Nina Messinger dazu bewegt nach Europa, Indien und in die USA zu reisen, um sich mit den Folgen unserer Ernährung auseinander zu setzen. Sie interviewt unter anderem führende Ernährungswissenschaftler, Mediziner, Umweltexperten sowie Bauern und durch eine Ernährungsumstellung von schweren Erkrankungen genesene Patienten. In erschütternden Bildern und berührenden Geschichten erzählt Hope for All, dass eine pflanzliche Ernährung keine vorübergehende Lifestyle-Erscheinung, sondern eine Notwendigkeit für die Sicherung unseres gesamten Lebensraumes ist. Der Film zeigt uns eine verblüffend einfache, aber gleichzeitig umfangreiche Lösung, die vor uns auf unseren Tellern liegt: Die Veränderung unseres Essverhaltens kann unsere Gesundheit und unseren Planeten wieder ins Gleichgewicht bringen.

 

Hope for All ist ein aufrüttelnder und bewegender Film über die Folgen westlicher Ernährungsgewohnheiten. Den reduzierten Interessen der Pharma- und Agrarindustrie stellt er die umfassenden Interessen aller Lebewesen auf dieser Erde und die Macht des eigenverantwortlichen Handelns der Konsumenten gegenüber.

 

Hope for All ist ein eindringlicher Appell an uns alle, uns aktiv für eine nachhaltige Veränderung unserer Lebenswelt einzusetzen. Die Botschaft: Verändern wir unser Essverhalten, so verändern wir den Planeten.

 

Regie  Nina Messinger
AT 2016
105 Minuten

FSK ab 12 Jahren
Dokumentarfilm

 

 

Sa. 8.10. - Di. 11.10.2016 um 18.00 Uhr

Do. 13.10. - Sa. 15.10.2016 um 20.30 Uhr


El Olivo - Der Olivenbaum

Mit Zärtlichkeit, emotionaler Wahrhaftigkeit und tragikomischem Humor erzählt „El Olivo“ die Geschichte einer jungen Frau, die auszieht, das Unmögliche zu versuchen: Eine Reise, die niemanden unberührt lässt, am wenigsten sie selbst. 

 

Alma ist Anfang 20, rebellisch und impulsiv. Ihre ganze Liebe gilt ihrem Großvater, der nicht mehr spricht, seit die Familie vor Jahren gegen seinen Willen den uralten Olivenbaum verkauft hat, und langsam im Nebel des Alters zu verschwinden droht. Alma beschließt zu handeln: Sie will den Olivenbaum nach Hause zurückholen, um so dem Großvater seinen größten Wunsch zu erfüllen. Doch der Baum steht längst als Symbol für Nachhaltigkeit eingetopft im Atrium eines Düsseldorfer Energiekonzerns. 

 

Hals über Kopf stürzt sich Alma in eine Reise, die Don Quijote alle Ehre machen würde. Um so mehr, als die beiden Sancho Pansas, ihr schräger Onkel Alcachofa und ihr still verliebter Kollege Rafa, keine Ahnung davon haben, wie schwierig die Unternehmung ist, auf die sie sich da einlassen.

 

Regie Icíar Bollaín
Spanien/Deutschland 2016
98 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 12 Jahren

 

 

Do. 6.10. - So. 9.10.2016 um 20.30 Uhr

Di. 11.10. - Mi, 12.10.2016 um 20.30 Uhr

Do. 13.10. - Mi. 19.10.2016 um 18.00 Uhr


MaLa Moskwa – [Klein Moskau]

Der Film ist eine eindrucksvolle Darstellung was Stalinismus mit Menschen macht. Und wie sie mit ihren Gefühlen missachtet und misshandelt werden. Mitte der 1960er Jahre in einer russischen Garnisonsstadt mitten in Polen. Ein polnischer Offizier verliebt sich in die Frau eines russischen Offiziers, es beginnt mit viel Romantik und endet nicht so, wie es begann...

 

Das  Melodrama  von  Waldemar  Krzystek  hat 2008 den Grand Prix in Gdynia verliehen bekommen.

 

Regie Waldemar Krzystek
Polen 2009 
110 Minuten
FSK k.A., ab 18 Jahren
Original mit englischen Untertiteln

 

 

Mo. 10.10.2016 um 20.30 Uhr - KINO DER NACHBARN


BFG – BIG FRIENDLY GIANT

Ein Filmerlebnis wie pure Magie. Das bezaubernde Märchen BFG – BIG FRIENDLY GIANT erzählt die Geschichte einer ganz speziellen Freundschaft: Ein junges Londoner Waisenmädchen lernt eines Tages einen geheimnisvollen Riesen kennen. Aus der anfänglichen Skepsis erwächst schon bald eine enge Freundschaft zwischen den beiden Außenseitern. Gemeinsam gehen sie durch dick und dünn, erleben Seite an Seite aufregende Abenteuer, tauchen ein in fabelhafte Welten und finden am Ende ihrer fantastischen Reise schließlich zu sich selbst. 

 

"Es ist eine Geschichte über Freundschaft, eine Geschichte über Loyalität und darüber, seine Freunde zu schützen. Und es ist eine Geschichte, die zeigt, dass auch ein kleines Mädchen einem Riesen helfen kann, seine größten Probleme zu lösen.“  Steven Spielberg

 

Regie Steven Spielberg
USA 2016
117 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 13.10. - So. 16.10.2016 um 16.00 Uhr


Landstück

Im Nordosten Deutschlands wird seit Jahrhunderten Landwirtschaft betrieben. Die weitgeschwungenen Felder der Uckermark reichen bis zum Horizont. Als die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften der DDR abgewickelt wurden, konnten sich die Äcker erholen. Naturschutzgebiete sind entstanden und bäuerliche Familienbetriebe haben sich auf ökologischen Anbau umgestellt. Doch die globale Gier nach Land hat auch den Norden Brandenburgs erreicht. Der Staat verkauft das Land inzwischen an ortsfremde Großinvestoren. Monokulturen, Windräder, Tiermastbetriebe, und Biogasanlagen verändern das Landschaftsbild. Volker Koepps Film handelt vom Leben der Menschen in dieser dünnbesiedelten Gegend. Er besucht seine unmittelbaren Nachbarn, Dorfbewohner, Zugezogene, Landwirte und Umweltschützer. Sie erzählen von ihrem Alltag, ihren Sorgen und Visionen. Seit Fontane wissen wir, dass in jedem märkischen See auch die Erschütterungen der Welt zu erkennen sind.

 

Regie Volker Koepp
Deutschland 2016
127 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

So. 16.10. - Mi. 19.10.2016 um 20.30 Uhr


Nomaden des Himmels

Selbst heute leben in Kirgisistan noch Nomaden, so auch Tabyldy und seine Familie. Der alte Hirte und seine Frau sehen ihren ältesten Sohn Ulan nur noch selten, da der Sprössling ein Leben in der Stadt wählte, fernab des von Bergschluchten geprägten ländlichen Kirgistans. Schwiegertochter Shaiyr hingegen entschied sich, Nomadin zu bleiben, damit ihre Tochter Umsunai im Schoße ihrer Familie aufwachsen kann. Shaiyrs Mann ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Mit dem Meteorologen Ermek, einem der wenigen Vertreter der modernen Zivilisation, mit dem die Familie in Kontakt steht, knüpft Shaiyr schüchtern zarte Bande. Ihre Schwiegereltern ahnen, dass auch sie sich bald ein sesshaftes Leben wünschen wird – zumal Sohn Ulan bei einem Besuch sehr begeistert von seinem städtischen Alltag berichtet…

 

Regie Mirlan Abdykalykov
Kirgisistan 2016
78 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 10 Jahren

 

 

Do. 20.10. - So. 23.10.2016 um 16.00 Uhr


The Music of Strangers: Yo Yo Ma & the Silkroad Ensemble

Cellisten-Legende Yo-Yo Ma musiziert in der Gruppe Silk Road Ensemble mit Künstlern aus aller Welt. Morgan Neville verwebt in seinem Dokumentarfilm Bühnen-Mitschnitte, persönliche Interviews und Archivmaterial, zeigt, wie die Instrumentalisten, Sänger, Komponisten und Geschichtenerzähler des Silk Road Ensemble die Welt der Musik entdecken. Wir sehen, dass die Kernmitglieder der nach einem uralten Handelsweg benannten Gruppe mit viel Talent, Leidenschaft und Opfer gemeinsam musizieren. Das Silk Road Ensemble gibt durch die Musik und durch die Zusammenarbeit Hoffnung darauf, dass Verständigung möglich ist.

 

Regie Morgan Neville
USA 2016
95 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren
Dokumentation

 

 

Do. 20.10. - Sa. 22.10.2016 um 18.00 Uhr

Mo. 24.10. - Mi. 26.10.2016 um 18.00 Uhr


Alles was kommt

Die Philosophielehrerin Nathalie steht mit beiden Beinen fest im Leben. Als ihr Mann sie nach 25 Jahren Ehe plötzlich für eine Andere verlässt, ihre Mutter ins Altersheim muss und ihr Verlag den Vertrag kündigen will, erfährt Nathalie völlig unerwartet ein ganz neues Gefühl der Freiheit. Sie ist fest entschlossen, glücklich zu bleiben und offen zu sein für alles, was kommt.

 

Regie Mia Hansen-Løve
Frankreich/Deutschland 2016
98 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 20.10. - Mi. 26.10.2016 um 20.30 Uhr


Das Pferd auf dem Balkon

Der 10-jährige Mika ist anders: Er liebt Mathematik, sagt immer nur die Wahrheit und erkennt Sachen, die andere übersehen. Mit Menschen kann er zwar wenig anfangen, Freunde hätte er aber schon gerne. Eines Nachts hört er ein Wiehern – da ist tatsächlich ein Pferd auf dem Balkon der Nachbarwohnung. Das Pferd gehört Sascha, der in großen Schwierigkeiten steckt. Mika verbringt jede freie Minute mit dem Hengst, und als er das erste Mal auf dessen Rücken sitzt, ist er wie verwandelt. Die gleichaltrige Dana will Mika dabei helfen, ein neues Zuhause für das Rennpferd zu finden. Doch dafür muss es nicht nur vor dem Schlachthof gerettet werden, sondern auch vor zwei Gangstern, denen Sascha Geld schuldet.

 

Regie Hüseyin Tabak
AU 2012
93 Minuten
empf. ab 7 Jahren

 

 

Do. 27.10. - Sa. 29.10.2016 um 16.00 Uhr


MEINE ZEIT MIT CÉZANNE

Mit ihren gigantischen Lebenswerken gehören der Schriftsteller Émile Zola und der Maler Paul Cézanne zu den wichtigsten Figuren der französischen Kulturgeschichte. Weniger bekannt ist die tiefe Freundschaft, die die beiden Künstler ein Leben lang verband. Es ist eine hochspannende Geschichte von Zuneigung und Eifersucht, von Mut und Verzweiflung sowie von unbändiger Schöpfungskraft. In ihren fantastischen Dialogduellen gelingt es den beiden Hauptdarstellern, uns Zola und Cézanne so nahezubringen wie noch nie: Guillaume Gallienne spielt Cézanne als labilen Rebellen mit dem unersättlichen Verlangen nach Perfektion. Guillaume Canet gibt den erfolgsverwöhnten und doch stets mit sich selbst hadernden Zola. Als prägende Frauen im Leben der beiden Genies runden die hinreißende Alice Pol, Déborah François und Alain Resnais’ Stammschauspielerin Sabine Azéma das hochkarätige Ensemble ab, das die Grande Dame des französischen Kinos, Regisseurin Danièle Thompson gekonnt in Szene setzt.

 

Gedreht an Originalschauplätzen entfaltet MEINE ZEIT MIT CÉZANNE in wundervollen Bildern den visuellen Kosmos der Impressionisten und zeichnet neben der Filmbiographie zweier herausragender Künstler das Portrait einer ganzen Epoche.

 

Regie Danièle Thompson
Frankreich 2016
116 Minuten
FSK keine Angabe,
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 27.10. - Mi. 2.11.2016 um 18.00 Uhr


GENIUS - Die tausend Seiten einer Freundschaft

Neue Worte, radikale Ideen – für Lektor Maxwell Perkins ist klar, was einen grandiosen Roman ausmacht: Im New York der 1920er Jahre nimmt er gegen alle Widerstände seines Verlagshauses „Scribner’s Sons“ noch unbekannte aber höchst talentierte Autoren wie Ernest Hemingway oder F. Scott Fitzgerald erstmals unter Vertrag. Als der junge Thomas Wolfe mit einer losen, tausendseitigen Blättersammlung in Perkins' Büro auftaucht, sagt ihm sein Instinkt sofort: Hinter diesem Chaos verbirgt sich ein literarisches Genie! Perkins versucht, die überschäumenden Texte des exzentrischen Künstlers zu bändigen, Lektor und Autor kämpfen um jede Formulierung. Es entsteht eine Freundschaft, die sowohl Wolfes Geliebte Aline, als auch Perkins' Ehefrau Louise eifersüchtig macht und ihre Geduld strapaziert. Dabei gerät Perkins selbst in den Bann von Wolfes faszinierendem Geist. Als der Roman „Schau heimwärts, Engel“ dann tatsächlich ein durchschlagender Erfolg wird, verändert sich die Freude des Schriftstellers jedoch in eine böse Paranoia: Ist es wirklich sein Buch, das die Begeisterungsstürme der Kritiker auslöst? Oder hofiert die Presse statt dessen Perkins' „untrügliches Gespür“ für das Neue?

 

Regie Michael Grandage
Großbritannien/USA 2016
104 Minuten
FSK ab 6 Jahren,
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 27.10. - Mi. 2.11.2016 um 20.30 Uhr