Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
 Teltower Damm 33
 14169 Berlin
 Tel.: 030 / 811 46 78
 Fax: 030 / 812 99 538

 

Unser Monatsprogramm und Veranstaltungsflyer zum Ausdrucken.

Programmänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.



05_Monatsprogramm_Mai_2019.pdf
06_Monatsprogramm_Juni_2019.pdf
06_KINO-DER-NACHBARN-10-06-2019.pdf
06-Der-Stein-zum-Leben.pdf


DIE BERUFUNG - Ihr Kampf für Gerechtigkeit

Es sind die 50er Jahre in den Vereinigten Staaten von Amerika. Frauen dürfen weder als Polizeibeamtinnen arbeiten noch in Princeton studieren. Ruth Bader Ginsburg will diese Welt verändern. Sie studiert als eine von wenigen Frauen Jura an der Elite-Universität Harvard. Nach ihrem Abschluss als Jahrgangsbeste muss sie sich mit einer Stelle als Professorin zufriedengeben, obwohl sie lieber die Gerichtssäle erobern würde – ein Privileg, das ihren männlichen Kollegen vorbehalten ist. Dank ihres Mannes und Steueranwalts Marty wird sie eines Tages auf den Fall Charles Moritz aufmerksam. Trotz der aufopfernden Pflege seiner kranken Mutter, wird Moritz nicht der übliche Steuernachlass gewährt – aufgrund seines Geschlechts. Ruth wittert einen Präzedenzfall, der eine seit Jahrzehnten stillstehende Gesetzeslage ad absurdum führt. Mit eisernem Willen und scharfem juristischen Verstand zieht Ruth endlich vor Gericht und in einen leidenschaftlichen Kampf gegen die Diskriminierung von Frauen (und Männern).

 

Regie Naomi Kawase
Japan/Frankreich 2019
110 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 16.05.2019 - Mi. 22.05.2019 um 18.00 Uhr


Vice – Der zweite Mann

Er gilt als einer der mächtigsten US-Vizepräsidenten aller Zeiten: Dick Cheney. VICE - DER ZWEITE MANN beleuchtet die sagenhafte Karriere des Bürokraten und Washington-Insiders, der an der Seite von George W. Bush zum einflussreichsten Politiker der Welt wurde und seine Macht zu nutzten wusste: Cheneys Entscheidungen prägen das Land noch immer, sein außenpolitisches Wirken ist bis heute spürbar.

 

Regie Adam McKay
USA 2019
134 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 16.05.2019 - So. 19.05.2019 um 20.30 Uhr

Di. 21.05.2019 - Mi. 22.05.2019 um 20.30 Uhr


Janosch – Komm, wir finden einen Schatz

Frei nach Janosch Kinderbuchklassiker schickt der Zeichentrickfilm den Kleinen Bären und den Kleinen Tiger auf eine abenteuerliche Schatzsuche. Begleitet werden sie von einem vorwitzigen Hasen, der Freunde sucht, während ihnen zwei Konkurrenten bei der Jagd nach dem Piratengold zuvorkommen wollen. Gute Unterhaltung für kleinste Kino-besucher!

 

Regie Irina Probost
Deutschland 2010
73 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 6 Jahren

 

 

Do. 23.05.2019 - So. 26.05.2019 um 16.00 Uhr


REMBRANDT

Jede Rembrandt-Ausstellung wird mit Spannung erwartet – die Ausstellungen, die jedoch in der Londoner National Gallery und dem Amsterdamer Rijksmuseum stattfanden, waren einzigartige Ereignisse. Mit exklusiven Einblicken in die Ausstellungsvorbereitungen beider Häuser, verwoben mit der Lebensgeschichte des Malers, zeigt REMBRANDT den großen Künstler und gleichsam den Mann hinter seinem Ruf.

 

Mit Hilfe von geladenen Gästen dieser beiden außergewöhnlichen Kunstereignisse, darunter Kuratoren und führenden Kunsthistoriker, finden die wichtigsten Arbeiten der Ausstellungen ihren Weg auf die Kinoleinwand.

 

Regie Kat Mansoor
GB 2019
90 Minuten
empf. ab 14 Jahren
Exhibition on Screen

 

 

Do. 23.05.2019 um 18.00 Uhr

Sa. 25.05.2019 - Mi. 29.05.2019 um 18.00 Uhr


Auch Leben ist eine Kunst - Der Fall Max Emden

In den 1920er Jahren machte der jüdische Geschäftsmann Max Emden mit Kaufhäusern wie dem KaDeWe oder dem Oberpollinger ein Vermögen und gehörte zu den bedeutendsten Mäzenen Hamburgs. Am Lago Maggiore führte er ein glamouröses Leben mit schnellen Booten und schönen Frauen, doch der lange Arm der Nazis erreichte ihn auch dort – Emden verlor alles. Bis heute kämpfen seine Erben vergeblich für eine angemessene Entschädigung.

 

Regie Eva Gerberding und André Schäfer
Deutschland 2018
90 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 23.05.2019 um 20.30 Uhr

Sa. 25.05.2019 - Mi. 29.05.2019 um 20.30 Uhr


Alfons Zitterbacke: Das Chaos ist zurück

Der bekannteste und liebenswerteste Pechvogel kehrt zurück auf die Leinwand. Die Neuverfilmung nach Motiven des gleichnamigen kultigen Kinderbuchklassikers ist eine freche und witzige Komödie über Freundschaft, den Weltraum, Väter und Söhne und die besten Anleitungen zum Raketenbauen.

 

Eines ist ganz klar: Der elfjährige Alfons Zitterbacke wird einmal als genialer Erfinder und zukünftiger Astronaut das Weltall erobern! Leider stolpert der liebenswerte Visionär gegenwärtig auf der Erde immer nur von einem Missgeschick ins nächste, womit er sich regelmäßig Ärger einhandelt. Denn so geistreich und außergewöhnlich seine Ideen auch sind, die Lehrer und seine Eltern verzweifeln daran. Allen voran sein Vater. Und dann wird Alfons auch noch ständig wegen seines Nachnamens gehänselt – „Zitterbacke – Hühnerkacke“. Nur sein bester Freund Benni steht zu ihm. Da muss sich etwas ändern, denn Alfons lässt sich von nichts und niemanden unterkriegen! Ein Flugobjekte-Wettbewerb der Schule bietet die Gelegenheit. Endlich kann Alfons allen beweisen, was er draufhat. Besonders sein Rivale und Oberstänkerer Nico wird Augen machen. Gemeinsam mit Benni und seiner neuen Klassenkameradin Emilia plant Alfons eine Super-Rakete. Was nun folgt, ist ein mächtiger Knall; eine Disqualifizierung; die Erkenntnis, dass Freunde viel wichtiger sind, als sich ständig beweisen zu müssen… und ganz viel Wackelpudding!

 

Regie Mark Schlichter
Deutschland 2019
92 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 30.05.2019 - So. 02.06.2019 um 16.00 Uhr


Der Junge muss an die frische Luft

Ruhrpott 1972. Der pummelige, 9-jährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner Oma Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren.

 

Regie Caroline Link
Deutschland 2018
99 Minuten
FSK ab 6 Jahren,
empf. ab 12 Jahren

 

 

Do. 30.05.2019 - Mi. 05.06.2019 um 18.00 Uhr


TRAUTMANN

Mit seiner einzigartigen Heldengeschichte setzt Marcus H. Rosenmüller der deutschen Torhüter-Legende Bert Trautmann ein beeindruckendes Denkmal.

 

TRAUTMANN ist jedoch weit mehr als das faszinierende Biopic eines phänomenalen Fußballers, der im legendären Cup Final von 1956 trotz Genickbruchs bis zum Ende durchspielte und in Wembley vor 100.000 elektrisierten Zuschauern für Englands Traditionsverein Manchester City den Pokal holte. TRAUTMANN erzählt auch die bewegende Nachkriegs-Love Story zwischen dem Deutschen Bert und der jungen Engländerin Margaret. Ihre tiefe, bedingungslose Liebe zueinander steht auch für Versöhnung und Völkerverständigung, für Verzeihen und das Überwinden von Grenzen und Vorurteilen.

 

Regie Marcus H. Rosenmüller
Deutschland/Großbritannien/Irland 2019
120 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do. 30.05.2019 - Mi. 05.06.2019 um 20.30 Uhr


Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers

Endlich Sommer! Die Mädchen vom Immenhof freuen sich auf eine unbeschwerte Zeit. Es gibt nur einen Haken – der Immenhof ist pleite und das Jugendamt steht vor der Tür, um  festzustellen, ob sich die 23-jährige Charly nach dem Tod des Vaters allein um ihre minderjährigen Schwestern Lou und Emmie kümmern kann. Noch dazu haben die Mädchen immer wieder Ärger mit dem unfreundlichen Besitzer des Nachbargestüts Jochen Mallinckroth und seiner arroganten Pferdetrainerin Runa. Die bekommt nämlich Cagliostro, den neuen Star unter den Rennpferden nicht in den Griff und gibt Lou die Schuld daran. Lou sieht nur einen Ausweg: Sie lässt sich auf einen riskanten Deal mit Mallinckroth ein, bei dem sie nicht nur ihre geliebte Stute Holly, sondern auch den Immenhof aufs Spiel setzt. Werden die Schwestern ihr geliebtes Zuhause retten können? Und wem wird Lou ihr Herz schenken – dem coolen YouTuber Leon, der auf ihrem Hof seine Sozialstunden ableisten muss, oder dem sensiblen Matz, den sie seit ihrer Kindheit kennt? Den Schwestern steht ein turbulenter Sommer mit schwerwiegenden Entscheidungen bevor…

 

Regie Sharon von Wietersheim
Deutschland/Belgien 2019
99 Minuten
FSK ab
0 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 06.06.2019 - So. 09.06.2019 um 16.00 Uhr

Do. 13.06.2019 - So. 16.06.2019 um 16.00 Uhr


Der Stein zum Leben

Ein Zirkuswagen und ein Frachtcontainer dienen dem Steinmetz Michael Spengler als Werkstatt. Hier empfängt er Menschen in Trauer. Gemeinsam gestalten sie Grabsteine, die von den Toten erzählen. Die Eltern Neustadt haben ihren 2-jährigen Sohn verloren. Im Dialog mit Michael finden sie Worte, die ihren Gefühlen Ausdruck verleihen. Aus Worten werden Material und Form. Der rauschende Atem des Kindes soll sich in einem fragilen Kalkstein widerspiegeln. Hardburg Stolle ist keine Frau der vielen Worte. Unter Michaels Anleitung schwingt sie beherzt den Hammer um einen Findling zu spalten und spürt eine Kraft, die lange vergraben war. Familie Jacob ringt um die Essenz aus dem langen Leben des Großvaters. Der Naturverbundene, Lebemann, Patriarch. Wie sieht ein Objekt aus, dass ihn im Kern trifft? Michael hilft ihnen über die Grenzen ihrer Vorstellungskraft hinaus. Sensibel begegnet er dem Material und den Menschen und begleitet jede Familie auf eigene Art auf dem oft monatelangen Weg. Schritt für Schritt, Entscheidung für Entscheidung.

 

Der Film erzählt von diesem mühevollen und intimen Prozess und zeigt wie die Arbeit am Stein den Tod im wahrsten Sinne des Wortes begreifbarer macht. Die Steine nehmen Form an. Und in den Angehörigen reift ein neues Verhältnis zu ihren Toten - und zum Leben.  

 

Die Regisseurin Katinka Zeuner wird anwesend sein. Ebenso wird ein Gast der der Kirchengemeinde zum anschließenden Filmgespräch anwesend sein.

 

Regie Katinka Zeuner
Deutschland 2018 
77  Minuten 
FSK ab 6 Jahren 
empf. ab 14 Jahre
Dokumentation

 

 

Do. 06.06.2019 um 18.00 Uhr


Der Funktionär

Klaus Gysi war einer der führenden Kulturpolitiker der DDR. 1912 geboren, war er zwei Jahre alt, als der Erste Weltkrieg begann. Als er sechs war, brach das Kaiserreich zusammen. Mit 15 sah er vor dem Fenster der elterlichen Wohnung einen erschossenen Arbeiter auf der Straße liegen. Er trat dem kommunistischen Jungendverband bei, später der kommunistischen Partei. Bis 1945 lebte er illegal in Berlin. Dann machte er im sozialistischen Deutschland Karriere, Abstürze inbegriffen. Er war Verlagsleiter, Kulturminister, Botschafter, Staatssekretär für Kirchenfragen. Ein Meister der Gesten und des geschickten Taktierens im sozialistischen Apparat. 1988, kurz vor dem Ende der DDR, entließ ihn die Partei aus dem Staatsdienst. 1999 starb er.

 

Knapp 20 Jahren nach seinem Tod hat sein Sohn Andreas Goldstein einen sehr persönlichen Film über den Vater gedreht – über einen Mann, den er als Junge nur in Momentaufnahmen erlebt hat und der auch noch für den erwachsenen Sohn voller Widersprüche bleibt. Sein Film ist ein (auto-)biographischer Essay mit einer Fülle von Fotos, Archivmaterial aus dem DDR-Fernsehen und Aufnahmen aus Ostberlin. Er erzählt nicht nur eine private Geschichte, sondern zielt auch auf eine neue Betrachtung jenes Staates, aus dem der Regisseur selbst stammt.

 

Regie Andreas Goldstein
Deutschland 2018
72 Minuten
FSK ab
0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Fr. 07.06.2019 - So. 09.06.2019 um 18.00 Uhr

Di. 11.06.2019 - Mi. 12.06.2019 um 18.00 Uhr


Ptaki Spiewaja W Kigali [Die singenden Vögel von Kigali]

Ruanda im Jahre 1994: Eine polnische Ornithologin bewahrt ein Mädchen  der Tutsi vor dem sicheren Tod. Jahre danach besuchen beide Afrika erneut  und begeben sich damit auf eine Reise schmerzhafter Erinnerungen... 

 

Regie Krzysztof Krauze, Joanna Kos-Krauze
Polen 2017
113 Minuten
Polnisch Original 
mit englischen Untertiteln

 

 

Mo. 10.06.2019 um 18.00 Uhr - KINO DER NACHBARN


Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Paul Silberstein, Spross einer so mondänen wie geheimnisvollen Wiener Zuckerbäckerdynastie, ist ein seltsames Kind. Im Österreich der späten 1950er Jahre, entdeckt er die Macht der Vorstellungskraft, des Eigensinns und des Humors – und seine außergewöhnliche Begabung zum Gestalten eigener Welten und Wirklichkeiten. Die ist auch bitter nötig, denn der ebenso exzentrische wie despotische Vater hat seine eigenen Pläne für den begabten Sohn. Und schon bald muss sich Paul als Zögling des altehrwürdigen Attweger Klosterinternats einem gestrengen Regime erwehren, das seiner obersten Maxime entschieden entgegensteht: Werde nicht wie alle, die du nicht sein willst...

 

Heilige und unheilige Väter, Hummeln im Kopf, das Schreiben als Rettung, Tafelfetzenschlucker und die Verheißung der Liebe, die Gespenster der Vergangenheit, verrückte Onkel, ein funkelnder Hundling und die Badewanne der Wunschlosigkeit – Rupert Henning hat nach Motiven von André Hellers gleichamiger Erzählung einen magisch-realistischen Film geschaffen, kurzweilig, berührend, rasant und ermutigend. Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.

 

Regie Rupert Henning
Österreich 2018
134 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 06.06.2019 - Mi. 12.06.2019 um 20.30 Uhr

Do. 13.06.2019 - Mi. 19.06.2019 um 18.00 Uhr


BEUYS

Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? fragt er – und lacht. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.

 

»Ich bin gar kein Künstler. Es sei denn unter der Voraussetzung, dass wir uns alle als Künstler verstehen, dann bin ich wieder dabei. Sonst nicht.«

 

Regisseur Andres Veiel und seine Editoren Stephan Krumbiegel und Olaf Voigtländer zeichnen in ihrer furiosen, klugen Collage unzähliger, oftmals bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente das Bild eines einzigartigen Menschen und Künstlers, der in seiner rastlosen Kreativität Grenzen sprengte. BEUYS ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideenräume, mitreißend, provozierend und verblüffend gegenwärtig.

 

Regie Andres Veiel
Deutschland 2017
107 Minuten
ohne FSk
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 13.06.2019 - Mi. 19.06.2019 um 20.30 Uhr


Die sagenhaften Vier

Die pummelige Hauskatze Marnie wird wie ein Menschenkind verwöhnt. Sie hat ihr eigenes Zimmer mit riesigem Fernseher und haufenweise Spielzeug. Allerdings darf Marnie das Haus niemals verlassen. Um ihrem Leben ein wenig Würze zu verleihen, sitzt sie jeden Tag vor dem Fernseher und schaut ihre Lieblingskrimiserie. Marnie hat jede Folge schon hundertmal gesehen und kann jedes Wort davon mitsprechen.

 

Als eines Tages Rosalindes Stiefbruder Paul auftaucht, gerät Marnie unversehens in einen echten Kriminalfall. Paul gibt sich als Undercoveragent aus und schickt Marnie hinaus in die Welt, um ihm bei der Lösung einer mysteriösen Einbruchserie behilflich zu sein. Marnie ist schwer begeistert. Endlich kann sie ihre Detektivleidenschaft ausleben. Dumm nur, dass sie die Welt außerhalb ihres behüteten Zuhauses nur aus dem Fernsehen kennt.

 

Schon bald trifft das naive, weltfremde Kätzchen auf drei kauzige Gestalten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Zebra Mambo Dibango träumt von einer Karriere im Zirkus, Wachhund Elvis tut nur gefährlich, in Wahrheit hat er Angst vor Menschen – und der neurotische Hahn Eggbert ist vor seinen anspruchsvollen Hennen geflohen. Zusammen bestehen sie so manches Abenteuer und lernen, was wahre Freundschaft wirklich bedeutet…

 

DIE SAGENHAFTEN VIER ist angelehnt an das berühmte Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ der Gebrüder Grimm. Der Film erzählt eine ganz eigene Version der wunderbar komischen Abenteuer von vier liebenswerten Antihelden.

 

Regie Wolfgang Lauenstein, Christoph Lauenstein
Deutschland 2019
83 Minuten
empf. ab 7 Jahre
FBW besonders Wertvoll

 

 

Do. 20.06.2019 - So. 23.06.2019 um 16.00 Uhr


MACKIE MESSER- Brechts Dreigroschenfilm

Nach dem überragenden Welterfolg von „Die Dreigroschenoper“ will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Seine Vorstellung vom „Dreigroschenfilm“ ist radikal, kompromisslos, politisch, pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen und weiß, dass die Produktionsfirma sich niemals darauf einlassen wird. Ihr geht es nur um den Erfolg an der Kasse. Während vor den Augen des Autors in seiner Filmversion der Dreigroschenoper der Kampf des Londoner Gangsters Macheath mit dem Kopf der Bettelmafia Peachum Form anzunehmen beginnt, sucht Brecht die öffentliche Auseinandersetzung. Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen … Ein Dichter inszeniert die Wirklichkeit – Das hat es noch nie gegeben!

 

 

Regie Joachim A. Lang
Deutschland 2018
130 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 16 Jahren
FBW Prädikat besonders Wertvoll

 

 

Do. 20.06.2019 - So. 23.06.2019 um 18.00 Uhr

Do. 20.06.2019 - Mi. 26.06.2019 um 20.30 Uhr


Macht das alles einen Sinn? - Und wenn ja - warum dauert es so lange?

Nach 25 Jahren neigt sich an der Volksbühne die Ära Castorf dem Ende entgegen. Während seiner letzten Spielzeit begleitet der Film die Arbeit an seiner letzten monumentalen Inszenierung und gewährt einen unmittelbaren Einblick in den Alltag dieses ungewöhnlichen Theaters. Auf, hinter und neben der Bühne sowie in den Gewerken sehen wir die Mitarbeiter und das Ensemble der Volksbühne in Berlin, Paris und Athen bei der Vorbereitung und Durchführung der verschiedenen Castorf- Inszenierungen.

 

Regie Andreas Wilcke
Deutschland 2019
102 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Mo. 24.06.2019 - Mi. 26.06.2019 um 18.00 Uhr


Die Wiese – Ein Paradies nebenan

Sie ist das Paradies nebenan - die Wiese. Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese. Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen Tieren leben zwischen den Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern der Wiese. Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Eine faszinierende Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist.

 

In nie gesehenen Bildern und mit großem, technischen Aufwand gedreht, stellt die Dokumentation einige der schönsten, liebenswertesten und skurrilsten Bewohner unserer Wiese vor. Die Hauptdarsteller des Filmes sind junge Reh-Zwillinge, die ein Leben zwischen Waldrand und Wiese führen und den Zuschauer mitnehmen auf ihre Abenteuer. DIE WIESE – EIN PARADIES NEBENAN führt die Zuschauer in eine Welt, die jeder zu kennen glaubt, und die doch voller Wunder und Überraschungen steckt.

 

Buch & Regie Jan Haft
Deutschland 2019
90 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 6 Jahren 

 

 

Do. 27.06.2019 - So. 30.06.2019 um 16.00 Uhr


CHRISTO – WALKING ON WATER

Vor dem malerischen Bergpanorama der italienischen Alpen realisierte der legendäre Installationskünstler Christo 2016 auf dem Lago d‘Iseo seine „Floating Piers“. Mit leuchtend gelben Stoffbahnen bespannte Stege aus schwankenden Pontons verbanden die beiden Inseln Monte Isola und San Paolo mit dem Ufer und zeichneten ein abstraktes Kunstwerk in die Landschaft. Das Werk existierte nur für 16 Tage, ermöglichte es aber über 1,2 Millionen Besuchern auf dem Wasser zu laufen.

 

Regie Andrey Paounov
USA/Italien 2018
100 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 27.06.2019 - So. 30.06.2019 um 18.00 Uhr


Renzo Piano – Architekt des Lichts

Das Centro Botín – ein ganz besonderes Gebäude.

Der Architekt Renzo Piano – ein Genie unserer Zeit.

Der Regisseur Carlos Saura – ein weiteres Genie unserer Zeit.

 

Der gefeierte spanische Regisseur Carlos Saura dokumentiert die Geburt des Centro Botín in Santander, entworfen vom italienischen Architekten Renzo Piano, dem Mann hinter weltbekannten Gebäuden wie dem Centre Pompidou in Paris, dem Auditorium Parco della Musica in Rom, dem New York Times Tower in Manhattan, und The Shard in London. Saura begleitet Piano durch die verschiedenen Entstehungsphasen des Gebäudekomplexes, vom Entwurf bis hin zum Bau. Dabei entsteht zwischen den beiden Männern ein intensiver Dialog über Kunst, den kreativen Schaffensprozess, und die soziale Funktion von Schönheit.

 

Regie Carlos Saura
Spanien 2019
63 Minuten
FSK 0
empf. ab 14 Jahren

 

 

Mo. 01.07.2019 - Mi. 03.07.2019 um 18.00 Uhr


REVOLUTION OF SOUND. TANGERINE DREAM

Edgar Froese – Pionier der elektronischen Musik – war mit seiner Band TANGERINE DREAM auf einer lebenslangen Suche nach dem ultimativen Sound.

 

Die Band gründet sich in einer Zeit, als die Kosmonauten Juri Gagarin und Neil Armstrong zu neuen Welten aufbrechen: Ende der 60er Jahre ist der Kalte Krieg in vollem Gange und das Universum wird zum Sehnsuchtsort. TANGERINE DREAM erschaffen Klangwelten, die den Hörer in andere Sphären katapultieren und das Bewusstsein auch ohne Drogen erweitern sollen. Sie verarbeiten Herzschläge und Atemlaute, experimentieren mit Synthesizern und Geräuschen, die NASA und ESA im All aufgespürt hatten.

 

Der Film zeigt unveröffentlichte Filmaufnahmen, gedreht vom Bandleader persönlich: Erstmals sehen wir die Band hinter den Kulissen, sowohl auf Touren in Europa und Amerika, als auch beim Fotoshooting mit Jim Rakete oder beim Urlaub am Meer. Interviews mit Kollegen und Freunden wie Jean-Michel Jarre, Michael Mann und Linda Spa, geben einen zusätzlichen Einblick in die Welt von TANGERINE DREAM.

 

Regie Margarete Kreuzer
Deutschland 2017
86 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 27.06.2019 - Mi. 03.07.2019 um 20.30 Uhr



 

 

 

 

 

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