Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
 Teltower Damm 33
 14169 Berlin
 Tel.: 030 / 811 46 78
 Fax: 030 / 812 99 538

 

Unser Monatsprogramm und Veranstaltungsflyer zum Ausdrucken.

Programmänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.



08-Monatsprogramm-August-2022.pdf
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Billy Elliot

Der 11jährige Billy Elliot wächst als Sohn eines Bergarbeiters in Nordengland auf. Während seiner wöchentlichen Boxstunde trifft er auf Mrs. Wilkinson's Ballettgruppe und entdeckt seine Liebe zum Tanz. Jedoch muß er dies vor seinem Vater und seinem Bruder geheimhalten, denn in ihren Augen ist Ballett alles andere als ein Jungensport.

 

Regie Stephen Daldry
UK/F 2000
110 Minuten
empf. ab 10 Jahren

 

 

Do. 11.08.2022 - So. 14.08.2022 um 16.00 Uhr


Spencer

In der Ehe zwischen dem Prinzen und der Prinzessin von Wales herrscht seit Langem Eiszeit. Trotz der wilden Gerüchte über Affären und eine Scheidung wird für die Weihnachtsfeierlichkeiten auf dem königlichen Landsitz Sandringham ein Frieden verhängt. Es wird gegessen und getrunken, geschossen und gejagt. Diana kennt das Spiel. Dieses Jahr wird es eine ganz andere Wendung nehmen.

 

Regie Pablo Larraín
Großbritannien/Deutschland 2022
117 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do. 11.08.2022 - Fr. 12.08.2022 um 18.00 Uhr

So. 14.08.2022 um 18.00 Uhr


Mit Herz und Hund

Als sich Dave und Fern bei einem Spaziergang im Londoner Park das erste Mal begegnen, gibt es zunächst Krach. Der pensionierte Krankenpfleger hat seine Schäferhündin nicht angeleint, wovon weder die resolute Fern noch ihr Yorkshire-Terrier Henry begeistert sind. Beide verbindet jedoch eine große Liebe zu ihren Vierbeinern, die sie regelmäßig an die frische Luft treibt. So bleibt es nicht aus, dass sich Dave und Fern bei den täglichen Gassigängen wiedertreffen. Nicht nur ihre Hunde freunden sich dabei an, auch zwischen ihren Besitzern entwickelt sich Schritt für Schritt eine zarte Romanze. Doch sowohl Dave als auch Fern haben Geheimnisse, die ihr zerbrechliches Glück bedrohen.

 

Regie Paul Morrison
Großbritannien 2020
98 Minuten
FSK 6, empf. ab 14 Jahren

 

 

Mo. 15.08.2022 - Mi. 17.08.2022 um 18.00 Uhr


The King's Speech - Die Rede des Königs

Als Sohn des britischen Königs George V. gehört es zu Berties Pflichten, öffentlich zu sprechen. Für den zurückhaltend-besonnenen Mann eine Qual, denn seit seiner Jugend leidet er an einem schweren Stottern. Kein Arzt und kein Psychologe kann ihm helfen, weshalb sich Berties liebevoll sorgende Ehefrau Elizabeth an den exzentrischen Sprachtherapeuten Lionel Logue wendet. Mit seinem forschen Auftreten und den unkonventionellen Behandlungsmethoden stößt er seinen adligen Patienten zunächst vor den Kopf. Bald aber zeigen sich erste Erfolge. Nach dem Tod seines Vaters und der Abdankung seines Bruders Edward VIII. wegen dessen Liebe zur geschiedenen Bürgerlichen Wallis Simpson wird Bertie unter dem Namen George VI. 1936 unerwartet zu Englands neuem König. Öffentliche Auftritte und Radioansprachen lassen sich fortan noch weniger umgehen als zuvor, und nicht zuletzt der drohende Krieg erhöht den Druck auf den schüchternen Regenten. Die Zusammenarbeit und wachsende Freundschaft mit Logue hilft Bertie dabei erheblich. Doch kurz vor der offiziellen Krönung stellt eine unerwartete Enthüllung das gegenseitige Vertrauen und damit auch Berties Kampf gegen das Stottern auf die Probe.

 

Regie Tom Hooper
Großbritannien 2011
118 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do. 11.08.2022 - Fr. 12.08.2022 um 20.30 Uhr

So. 14.08.2022 um 20.30 Uhr


Die Queen

Am 2. Mai 1997 wird der Labour-Politiker Tony Blair von Elizabeth II. zum Premierminister ernannt. Er ist 43 Jahre alt und stellt sich ihr als Modernisierer vor. Am 31. August kommt Diana, Princess of Wales, in Paris bei einem Autounfall ums Leben. Während die britische Bevölkerung mit großer öffentlicher Anteilnahme um „die Königin der Herzen“ trauert, schweigt Elizabeth II. Von höfischer Etikette, persönlicher Befangenheit und Schockstarre wie gelähmt, verharrt sie mit der königlichen Familie im schottischen Schloss Balmoral. Enttäuschte Untertan*innen und eine empörte Presse wähnen das Land am Rand einer Staatskrise … Mit Verständnis und nicht ohne Humor zeichnet The Queen das Porträt einer verunsicherten, aber verantwortungsbewussten Regentin und ihrer schrulligen Familie. Helen Mirren verleiht der Königin auf die feinste englische Art Kontur, indem sie die Monarchin auf die Zumutungen der Moderne mit leisem Stirnrunzeln reagieren lässt, vor allem aber mit Würde. 2007 wurde sie dafür zu Recht mit dem Oscar, dem British Academy Film Award, dem Golden Globe und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet.

 

Regie Stephen Frears
Großbritannien 2006
102 Minuten
FSK 0, empf. ab 14 Jahren

 

 

Mo. 15.08.2022 - Mi. 17.08.2022 um 20.30 Uhr


Shorty & Das Geheimnis des Zauberriffs

Shorty, ein kleiner Korallenfisch, begibt sich mit seiner Schwester und seinem besten Freund auf eine abenteuerliche Reise durch die unbekannten Weiten des Ozeans, um das legendäre Zauberriff zu finden. Ein fischtastisches Abenteuer für die ganze Familie!

 

Der quirlige Riffbarsch Shorty ist mit seiner kleinen, über alles geliebten Schwester Indigo und seinem besten Kumpel Jake, einem übermütigen Sägefisch, in einem farbenprächtigen Korallenriff zuhause. Shorty und Jake wollen endlich einmal das jährliche Fußballturnier um den Riffpokal gewinnen, da verwüstet ein riesiges Schleppnetz einer Fischfangflotte ihre tropische Unterwasserwelt in Sekundenschnelle. Die beiden Freunde entgehen nur knapp dem Unglück, aber Indigo bleibt zunächst wie vom Meeresboden verschluckt. Als die drei Freunde endlich wieder vereint sind, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach dem geheimnisvollen Zauberriff, von dem ihnen die weise Krake Oana erzählt hat. Sie hoffen, dort ein neues, sicheres Zuhause zu finden. In einem Wettlauf mit der Zeit geraten Shorty, Jake und Indigo bei ihrer abenteuerlichen Odyssee in eine faszinierende Tierwelt aus Quallen, Haien, Walen und Delfinen.

 

Regie Peter Popp
Deutschland 2021
66 Minuten
FSK 0, empf. ab 6 Jahren
FBW Prädikat besonders wertvoll

 

 

Do. 18.08.2022 - So. 21.08.2022 um 16.00 Uhr


HAUTE COUTURE - Die Schönheit der Geste

Zwei soziale Welten und zwei ungleiche Frauen prallen in dem schillernden Universum der Pariser Haute Couture aufeinander. Die erfahrene Direktrice Esther steht kurz vor dem Ruhestand und bereitet für Dior ihre letzte Haute Couture Kollektion vor. In der Metro wird sie bestohlen, doch die Diebin hat ein schlechtes Gewissen und möchte die erbeutete Handtasche zurückgeben. So lernen sich Esther und die rebellische junge Jade aus den Banlieue kennen. Trotz des Diebstahls möchte Esther dem Mädchen ein Chance bieten: eine Praktikumsstelle in dem Haute Couture-Atelier. Für Esther ist es die letzte Gelegenheit ihre Überzeugung an eine junge Frau weiterzugeben: Es muss Schönheit erschaffen werden, denn sie ist von größter Notwendigkeit in einer instabilen Welt. Doch auch hinter den Wänden des Ateliers brodelt es.

 

HAUTE COUTURE zeigt einen authentischen Blick hinter die Kulissen eines Haute Couture-Ateliers und blickt auf die aufwendigen, mit viele Liebe zum Detail gefertigten Handarbeiten, die hinter den atemberaubenden Entwürfen liegen. Gleichzeitig gelingt der Regisseurin ein sensibles Porträt zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, dargestellt von der großartigen Nathalie Baye und Lyna Khoudri.

 

Regie Sylvie Ohayon
Frankreich 2021
101 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do. 18.08.2022 - Mi. 24.08.2022 um 18.00 Uhr


Meine schrecklich verwöhnte Familie

Der französische Millionär Francis Bartek versucht seinen verzogenen und mittlerweile erwachsenen Kindern eine Lektion fürs Leben zu erteilen: Damit sie endlich lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und nicht mehr aus Papas Tasche zu leben, gibt er vor, pleite zu sein und von den Behörden gesucht zu werden. So sind - oh, mon dieu - plötzlich seine drei Sprösslinge Philippe, Stella und Alexandre für das Wohl der Familie verantwortlich und müssen das allererste Mal in ihrem Leben selbst arbeiten. Charmant und mit viel Witz erzählt MEINE SCHRECKLICH VERWÖHNTE FAMILIE von den Hürden des Familienlebens und den Herausforderungen des (verspäteten) Erwachsenwerdens.

 

Regie Nicolas Cuche
Frankreich 2022
95 Minuten
FSK 6, empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 18.08.2022 - Mi. 24.08.2022 um 20.30 Uhr


Die Gangster Gang

Mastermind Mr. Wolf, Safe-Knacker Mr. Snake, der Meister der Verwandlung, Mr. Piranha, der Mann fürs Grobe, und die geniale Hackerin Ms. Tarantula sind die „Gangster Gang“, die meistgesuchten Verbrecher von allen. Als die fünf Bösewichte nach einem spektakulären Raub gefasst werden, gelo¬ben sie inständig Besserung, um dem Gefängnis zu entgehen, und merken bald, dass Gutes tun gar nicht so schlecht ist. Doch dann bedroht ein neuer Schurke die Stadt … 

 

Regie Pierre Perifel
USA 2022
100 Minuten
FSK 6, empf. ab 8 Jahren
FBW Prädikat wertvoll

 

 

Do. 25.08.2022 - So. 28.08.2022 um 16.00 Uhr


Alles in bester Ordnung

Marlen ist früher durch die Welt gereist, draußen strahlt sie, aber ihre Wohnung hat sie mit Gegenständen vollgestellt. Sie ist eine leidenschaftliche Sammlerin. Alles ist zu wertvoll, zu bedeutend, um es wegzuschmeißen. Fynn dagegen will mit nur 100 Dingen durch die Welt gehen. „Ordnung ist das halbe Leben!“, sagt er. „Willkommen in der anderen Hälfte!“, antwortet sie. Das ist der Humor und der Kampfstil, den sie von jetzt an pflegen. Marlen und Fynn – stärker könnten die Gegensätze nicht sein. Doch Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an...

 

ALLES IN BESTER ORDNUNG ist eine feinsinnige Komödie über das Zuviel und das Zuwenig.

 

Regie Natja Brunckhorst
Deutschland 2021
96 Minuten
FSK 6, empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 25.08.2022 - Mi. 31.08.2022 um 18.00 Uhr


Monsieur Claude und sein großes Fest

Monsieur Claudes Spaziergänge durch sein Heimatstädtchen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Er und seine Frau Marie sind seit den multikulturellen Hochzeiten ihrer vier Töchter zwar gestählte Profis im Anzapfen tiefster Toleranzreserven, doch die sind allmählich aufgebraucht. Denn die ungeliebten Schwiegersöhne sind jetzt auch noch ihre Nachbarn! Deren Gezänk über Äpfel, die auf Petersilie fallen, das jüdische Zuckerfest, die arabische Grillparty und die Vernissagen der Eingeweide-Malerei seiner Tochter Segolène entlocken Monsieur Claude ungeahnte Fähigkeiten in den Disziplinen Durchatmen, Augenbrauen-Hochziehen und plötzliches Verschwinden. Indes fragt sich Marie, wie es eigentlich um ihre Ehe bestellt ist. Denn ihr 40. Hochzeitstag steht bevor und auch die reife Liebe will beschworen sein. Claude verspricht ein romantisches Abendessen à la francaise und ahnt nicht, dass die Töchter still und heimlich sein persönliches Armageddon planen: eine XXL-Familienfeier mit allen Schwiegereltern aus der ganzen Welt, bei der Claude und Marie ihr Eheversprechen erneuern sollen. Während die Töchter inklusionssensible Hochzeitspläne schmieden, zeichnet sich am Horizont ein Massaker der interkulturellen Gehässigkeiten ab, das selbst Monsieur Claudes Erregungsskurve in den Schatten stellt. Was folgt ist ein rasantes Säbelrasseln familiärer Krisenfälle zwischen verbotenen Drinks, liebestollen Kunsthändlern und der Diskriminierung einer Jurte.

 

MONSIEUR CLAUDE UND SEIN GROSSES FEST ist genau das: ein Fest der Situationskomik, voller Esprit und Dialogwitz, eine Kinokomödie, wie sie sein muss – mitreißend, sympathisch und vor allem extrem witzig.

 

Regie Philippe de Chauveron
Frankreich 2022
98 Minuten
FSK 0, empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 25.08.2022 um 20.30 Uhr
Sa. 27.08.2022 - Mi. 31.08.2022 um 20.30 Uhr


Mein Lotta-Leben - Alles Tschaka mit Alpaka

Lotta Petermann freut sich riesig auf ihre erste Klassenfahrt. Endlich ohne Eltern und mit ihren besten Freunden Amrum unsicher machen –das verspricht Abenteuer pur! Doch Mama Sabine sabotiert Lottas Pläne und schlägt ausgerechnet Papa Rainer als Begleitperson für die Klassenfahrt vor - wie peinlich! Und dann klebt auch noch der neue französische Mitschüler Rémi wie Kaugummi verknallt an „seiner Lothar” und ihrer Bande, den Wilden Kaninchen. Was sie davon halten soll, dass ausgerechnet ihre besten Freunde Cheyenne und Paul sich plötzlich so gut mit Rémi verstehen, weiß sie aber auch nicht so recht. Ob der Neue am Ende sogar das Zeug hat, zu einem Wilden Kaninchen zu werden? Denn ohne Verstärkung durch ihre Freunde, wäre das Abenteuer Amrum selbst für Lotta eine Nummer zu groß – und auch nur der halbe Spaß. Schließlich sind auf der Klassenfahrt auch die (G)Lämmer-Girls, angeführt von der eingebildeten Berenike, und die Rocker mit von der Partie. Die sind in der Schule schon schlimm genug - auf Klassenfahrt haben die Wilden Kaninchen jetzt aber rund um die Uhr mit ihnen zu tun! Und als ob das nicht reichen würde, haben Lotta und Co. auch noch Cheyennes kleine Schwester Chanell und die fiese Klassenlehrerin Frau Kackert an der Backe. Bei dem ganzen Trubel könnte es schwer werden das geheimnisvolle Rätsel zu lösen, das sie auf Amrum erwartet. Müssen die Wilden Kaninchen etwa das Undenkbare wagen und sich mit den Rockern und den (G)Lämmer-Girls verbünden?

 

Regie Martina Plura
Deutschland 2022
95
Minuten
FSK ab 6 Jahren
FBW Prädikat besonders wertvoll

 

 

Do. 01.09.2022 - So. 04.09.2022 um 16.00 Uhr


MISSION: JOY Zuversicht & Freude in bewegten Zeiten

Tief bewegend und lustig. MISSION: JOY gewährt einen noch nie dagewesenen Einblick in die außergewöhnliche Freundschaft zwei der bedeutendsten spirituellen Leitfiguren unserer Zeit: Seine Heiligkeit der Dalai Lama und Erzbischof Desmond Tutu.

 

In ihrer letzten gemeinsamen Mission offenbaren die beiden, die sich selbst als schelmische Brüder bezeichnen, ihre immense Lebenserfahrung und die Weisheit ihrer jeweiligen Weltreligion. Gemeinsam ist beiden die grundlegende Erkenntnis: Es ist die innere Freude, die unserem Leben und Dasein unabhängig von allen Unsicherheiten und Hindernissen im Außen, Liebe und Sinn verleiht. Diese innere Freude ist zugleich die nicht versiegende Quelle für Hoffnung und Frieden in unserer unsicheren Welt. Begleitet werden die spirituellen Weisheiten der beiden durch neurowissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, die zusammen zu einer Anleitung für ein glückliches, erfülltes Leben auch in bewegten Zeiten werden.

 

Inspiriert von dem New York Times-Bestseller Das Buch der Freude zeigt der Film den Austausch zwischen den beiden Friedensnobelpreisträgern, der zu diesem Buch führte. Der Film besteht zum Großteil aus noch nie zuvor gezeigtem Filmmaterial, das über fünf Tage in der Residenz des Dalai Lama in Dharamsala gedreht wurde. Er lädt die Zuschauer ein, die beiden beeindruckenden Persönlichkeiten hinter den Kulissen zu begleiten, dabei zu sein, wenn sie Geschichten aus ihrem Leben erzählen, das ihnen beiden immer wieder unglaubliche Schwierigkeiten und scheinbar unlösbare Konflikte in den Weg gestellt hat. Mit wahrer Zuneigung, gegenseitigem Respekt und einer gesunden Portion Humor vermitteln diese ungleichen Freunde Lektionen aus gelebter Erfahrung, alten Traditionen und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen darüber, wie man angesichts aller Herausforderungen des Lebens – von den außergewöhnlichen bis zu den alltäglichen – mit Freude leben kann. Ihre Mission: Freude ist ein Heilmittel für die heutige Zeit.

 

Regie Louie Psihoyos
USA
2022
85 Minuten
FSK 0, empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 01.09.2022 um 18.00 Uhr


Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin

Klappernde Teller, mit denen der Tisch für das Rosh-Hashanah-Fest gedeckt wird. Das hell erleuchtete Haus einer alten jüdischen Dame, die den Krieg in einem dunklen Bunker überlebt hat. Eine Gruppe von Freundinnen, die den Garten der Liebermann-Villa pflegen…

 

Zwei Generationen nach dem Holocaust mögen die Erinnerungen daran zu verblassen beginnen, aber in kleinen, scheinbar banalen Momenten des täglichen Lebens sind sie noch ganz spürbar. Die Regisseurin Alexa Karolinski hat Familienmitglieder, Freunde, Historiker und zufällige Bekannte befragt und ist mit ihrer Kamera im heutigen Berlin auf Spurensuche gegangen. Sie folgt den vielgestaltigen Lebenszeichen, Ritualen und Gewohnheiten um festzuhalten, wie persönliche Erinnerung und kollektive Geschichte, vererbtes Trauma und gelebte Gegenwart zusammenwirken.

 

Nach „Oma & Bella“ (2012), Karolinskis berührendem Doppelporträt von ihrer Großmutter und deren besten Freundin, ist „Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin“ der zweite Teil einer Trilogie über jüdische Identität und Leben in Deutschland, die das Gestern als notwendige Bedingung für das Heute versteht. „Lebenszeichen“ ist nicht nur eine intime Selbst- und Familienerkundung, sondern auch ein vielstimmiges Porträt der deutschen Hauptstadt und seiner jüdischen Geschichte. Die ruhige Erzählung und assoziative Struktur des Films sind dabei eine Einladung an die Zuschauer_innen, den ganz eigenen Lebenszeichen nachzuspüren.

 

Regie Alexa Karolinski
Deutschland 2018
83 Minuten
FSK 0, empf. ab 14 Jahren

 

 

Sa. 03.09.2022 um 18.00 Uhr

Jüdisches Leben Thementage


Im Himmel, unter der Erde - Der Jüdische Friedhof Berlin Weissensee

Im Norden der Stadt, versteckt in einem Wohngebiet, umgeben von Mauern und bedeckt von einem Urwald aus Bäumen, Rhododendron und Efeu liegt der Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee. Er wurde 1880 angelegt, ist 42 Hektar groß, hat derzeit 115.000 Grabstellen und immer noch wird auf ihm bestattet. Weder der Friedhof noch sein Archiv sind je zerstört worden – ein Paradies für Geschichten-Sammler.

 

Britta Wauer und ihr Kameramann Kaspar Köpke waren immer wieder auf dem Jüdischen Friedhof und haben einen höchst lebendigen Ort vorgefunden. Menschen aus aller Welt kommen dort hin und können von jüdischer, Berliner und zugleich deutscher Geschichte erzählen, von der dieser Ort erfüllt ist.

 

Buch und Regie Britta Wauer
Deutschland 2021
90 Minuten
FSK ab 6 Jahren

 

 

So. 04.09.2022 um 18.00 Uhr

Jüdisches Leben Thementage


Das Unwort

Die Eltern der Schüler Max Berlinger, Karim Ansari und Reza Marschner sind an einem Abend in der Vorweihnachtszeit zu einer Schulkonferenz geladen, bei der mit Hilfe der Schulaufsichtsbehörde entschieden werden soll, ob Max von der Schule verwiesen wird. In einer Auseinandersetzung hatte dieser Karim das Ohrläppchen abgebissen und Reza das Nasenbein gebrochen. Es erscheinen nur die Berlingers, Elternvertreter und Vertrauenslehrer fehlen, Hausmeister Eichmann muss als Beisitzer fungieren. Schuldirektor Stege und Klassenlehrerin Ritter stellen in ihren Berichten den Hintergrund des Vorfalls nur unzureichend dar. In Rückblenden wird jedoch gezeigt, wie Max in den letzten Wochen zuvor immer wieder gemobbt wurde, nachdem seine jüdische Herkunft in der Klasse bekannt wurde. Stege argumentiert jetzt, dass antisemitische Vorfälle an seiner Schule nicht vorkämen.

 

Regie Leo Khasin
Deutschland 2020
85 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Mo. 05.09.2022 um 18.00 Uhr

Jüdisches Leben Thementage


DIE UNSICHTBAREN – Wir wollen leben

Unglaublich, aber wahr: Während des Zweiten Weltkriegs gelingt es einigen jungen Juden, in der Anonymität Berlins unsichtbar zu werden.

 

Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für „judenrein“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Behörden. Oft ist es pures Glück und ihre jugendliche Unbekümmertheit, die sie vor dem gefürchteten Zugriff der Gestapo bewahrt. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Identität. Da ist Cioma Schönhaus, der heimlich Pässe fälscht und so das Leben dutzender anderer Verfolgter zu retten versucht. Die junge Hanny Lévy blondiert sich die Haare, um als scheinbare Arierin unerkannt über den Ku’damm spazieren zu können. Eugen Friede verteilt nachts im Widerstand Flugblätter. Tagsüber versteckt er sich in der Uniform der Hitlerjugend und im Schoße einer deutschen Familie. Und schließlich ist da noch Ruth Gumpel, die als Kriegswitwe getarnt, NS-Offizieren Schwarzmarkt-Delikatessen serviert. Sie alle kämpfen für ein Leben in Freiheit, ohne wirklich frei zu sein...

 

DIE UNSICHTBAREN ist ein außergewöhnliches Drama, dessen Drehbuch auf Interviews basiert, die Regisseur Claus Räfle und Ko-Autorin Alejandra López mit Zeitzeugen geführt und in ihren Film integriert haben. Sie erzählen die spannende und hoch emotionale Geschichte dieser wagemutigen Helden und widmen sich damit einem weitgehend unbekannten Kapitel des jüdischen Widerstands.

 

Regie Claus Räfle
Deutschland 2017
110 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Di. 06.09.2022 - Mi. 07.09.2022 um 18.00 Uhr

Jüdisches Leben Thementage


Zug des Lebens

1941, irgendwo in Osteuropa: Die Bewohner eines kleinen jüdischen Shtetls organisieren ihren eigenen Deportationszug, um der Verschleppung durch die Deutschen zu entkommen, und planen die Flucht über Russland nach Palästina. Eine bittere Komödie vor dem Hintergrund der Shoa, die das Tragische im Komischen spürbar werden lässt und dem typisch jiddischen Humor ein Denkmal setzt. Zwar hätten manche Charaktere der Vertiefung bedurft, insgesamt aber ist der (hervorragend gespielte) Film eine überdenkenswerte Auseinandersetzung mit dem Thema Holocaust, der trotz aller erzählerischen Leichtigkeit das Leben als Albtraum schildert.

 

Regie Radu Mihaileanu
Frankreich/Belgien/Niederlande 1998
103 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 08.09.2022 um 18.00 Uhr

Jüdisches Leben Thementage


Am Ende kommen Touristen

Zivildienst in einer Begegnungsstätte in Polen? Das stand auf Svens Wunschliste nicht ganz oben – war aber die einzig freie Stelle, die er noch bekommen konnte. In Oswiecim, dem Ort, der unter seinem deutschen Namen Auschwitz traurige Berühmtheit erlangte, soll sich Sven um den eigenwilligen KZ-Überlebenden Krzeminski kümmern und wird nicht nur mit neuen Aufgaben, fremder Sprache und der historischen Bedeutung des Ortes konfrontiert, sondern auch mit der eingespielten Routine der Vergangenheitsbewältigung. Als Sven auf die polnische Dolmetscherin Ania trifft und sich in sie verliebt, lernt er ein Leben jenseits der Begegnungsstätte kennen. Aber wie sieht ein normales Leben an einem Ort aus, an dem nichts normal ist? Wo Fettnäpfchen, Vorurteile und Tabus auf der einen Seite und Gedenkstätten-Tourismus auf der anderen Seite lauern? Als Ania sich für ein Stipendium in Brüssel bewirbt, beschließt Sven alles hinzuschmeißen. Mit gepackten Koffern steht er am Bahnhof. Doch am Ende kommen Touristen, wie jeden Tag, und Sven muss sich entscheiden…

 

Mit AM ENDE KOMMEN TOURISTEN ist Regisseur Robert Thalheim ein einfühlsamer Film über das Leben zwischen Zukunftsträumen und der Konfrontation mit der Geschichte gelungen. Mit einem sicheren Gespür für menschliche Sehnsüchte und Ängste erzählt er eine Liebesgeschichte aus dem neuen Europa.

 

Regie Robert Thalheim
Deutschland 2007
85 Minuten
FSK 0. empf. ab 14 Jahren

 

 

Fr. 09.09.2022 um 18.00 Uhr

Jüdisches Leben Thementage


VON SDEROT NACH BERLIN

FILME AUS DEM SAPIFR COLLEGE ISRAEL

Kurzfilmprogramm

 

VON SDEROT NACH BERLIN - ZEHLENDORF

DIE SCHOOL OF AUDIO & VISUAL ARTS AM SAPIR COLLEGE STELLT SICH VOR

Der Verein “Jewish Moving Pictures e.V.” in Zusammenarbeit mit SERET International Film Festival präsentieren ein Programm von Studentenfilmen der School of Audio & Visual Arts am Sapir College darunter Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme. In Anwesenheit von Gästen aus dem Sapir College.

Gefördert aus Mitteln der dezentralen Kulturarbeit des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf von Berlin, Fachbereich Kultur

 

 

Mi. 07.09.2022 um 20.30 Uhr


Der junge Häuptling Winnetou

Während sich der zwölfjährige Häuptlingssohn Winnetou selbst bereits als großer Krieger sieht, ist sein Vater Intschu-tschuna der Meinung, sein Sohn müsse erst noch lernen, sein hitziges Gemüt zu zügeln und Verantwortung für andere zu übernehmen. Winnetou ergreift die Chance, sich seinem Vater gegenüber zu beweisen, als das Ausbleiben der Büffel die Apachen existenziell bedroht. Dazu muss er sich mit dem Waisenjungen Tom arrangieren und sich auf ein gefährliches Abenteuer begeben, denn nur gemeinsam mit ihm und mit Unterstützung seiner Schwester Nscho-tschi kann Winnetou das Volk der Apachen retten.

 

Regie Mike Marzuk
Deutschland 2022
103 Minuten
FSK 0, empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 08.09.2022 - So. 11.09.2022 um 16.00 Uhr


Namaste Himalaya - Wie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete

Zum Ausbruch der Pandemie stranden die beiden Weltreisenden Anna und Michael in Nepal. Als das Land vom Lockdown überrascht wird und die Städte abriegelt, fliehen sie in die Berge. Am Fuß der Achttausender finden sie Zuflucht und ein Wellblech über dem Kopf. Im Dorf begrüßt man sie zunächst zynisch mit »Namaste Corona«, denn man fürchtet, die Globetrotter könnten das Virus im Gepäck haben. Doch als die Nahrung knapp wird und der Hunger einzieht, wächst der Zusammenhalt. Feldarbeiter:innen, Bettler:innen und Bergführer:innen werden ihre Freunde – und die beiden für fünf Monate Teil einer Schicksalsgemeinschaft.

 

Regie Anna Baranowski & Michael Moritz
Deutschland 2022
93 Minuten
FSK o.A., empf. ab 14 Jahren
Dokumentation

 

 

Do. 01.09.2022 - Di. 06.09.2022 um 20.30 Uhr

Do. 08.09.2022 - Fr. 09.09.2022 um 20.30 Uhr


Everything will Change

EVERYTHING WILL CHANGE erzählt vom abenteuerlichen Road-Trip dreier Freunde, BEN, FINI und CHERRY, die im Jahr 2054 eine sterile, betonierte Welt bewohnen. Als sie erfahren, dass ihr Planet einst von reicher, bunter Schönheit geprägt war, machen sie sich auf eine Reise, um Antworten auf ihre immer größer werdenden Fragen zu suchen: “Was ist Giraffe? Und warum sind die Tiere verschwunden, die es mal gab?” In einem geheimnisvollen Schloss treffen die Freunde auf alternde Wissenschaftler und weise Poeten, die Daten und Erinnerungen zum 6. Artensterben in ihrem Archiv sammeln. Die Suche führt in die 2020er Jahre - der letzten, verpassten Chance des Planeten. Die Drei sind fassungslos und hecken einen mutigen Plan aus. Doch ihr Versuch, die Menschheit wach zu rütteln und das Geschehene ungeschehen zu machen, scheitert kläglich. Enttäuscht erkennen sie, dass es in ihrer Welt nichts mehr zu retten gibt. Schließlich folgen sie den rätselhaften Spuren, die ihnen ein uralter Antiquitätenhändler gegeben hatte. So fassen die Freunde einen letzten, waghalsigen Entschluss, der alles ändern wird.

 

Der Film verwebt Zukunftsfabel und wissenschaftliche Fakten zum Artensterben zu einer berührenden Reflektion über das Menschsein. Eindrucksvolle Naturbilder treffen auf futuristische Infrarotaufnahmen und Diskurse mit hochkarätigen Wissenschaftler und Künstler. Getragen von starken Synthesizer-Klängen und fein selektierten Folk-Songs werden wir auf eine Reise durch die Naturgeschichte geschickt, bei der wir unsere eigene Gegenwart neu entdecken: Die 2020er Jahre als Goldene Zeit der Möglichkeiten. Der Film konfrontiert uns mit der unerklärlichen Schönheit der Wildnis und forscht nach unserem Ur-Verhältnis zu ihr. Wo liegt die Wurzel unseres unheilvollen Verhaltens auf dieser Erde?

 

Buch & Regie Marten Persiel
Deutschland/Niederlande 2021
93 Minuten
FSK ab 12 Jahren
FBW
Prädikat wertvoll

 

 

Sa. 10.09.2022 - So. 11.09.2022 um 18.00 Uhr

Di. 13.09.2022 - Mi. 14.09.2022 um 18.00 Uhr

Sa. 10.09.2022 - Mi. 14.09.2022 um 20.30 Uhr


Tagebuch einer Biene

In TAGEBUCH EINER BIENE folgen wir der abenteuerlichen Reise einer einzigen Biene von ihrer Geburt bis hin zur Gründung eines neuen Bienenvolks. Drei Jahre Dreharbeiten mit der neuesten Makrokameratechnik und eine spezielle Nachbearbeitung ermöglichen eine einmalige Bildsprache, die ganz neue Einblicke in die Welt der Bienen erlaubt – ohne dabei unwissenschaftlich zu werden. Erzählt wird diese Geschichte von Anna Thalbach als „Winterbiene“ und ihrer Tochter Nellie Thalbach, die den Part der „Sommerbiene“ übernimmt. Willkommen im großen Drama der kleinen Blütenstaubsammler!

 

Regie Dennis Wells
Deutschland/Kanada 2019
89 Minuten
FSK 0, empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 15.09.2022 - Fr. 16.09.2022 um 16.00 Uhr

So. 18.09.2022 um 16.00 Uhr


ZEIT FÜR UTOPIEN

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wenn man das Wort ernst nimmt, steht es für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, weg von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. Zwar sind Veränderungen auch im Kleinen möglich, doch oft scheitert es daran, Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen. 

 

ZEIT DER UTOPIEN zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann. So können 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden und urbanes Wohnen ist mit einem Bruchteil jener Energiemenge möglich, wie sie derzeit durchschnittlich pro Kopf verbraucht wird.

Ein Smartphone kann auch fair produziert werden und eine ehemals dem Großkonzern Unilever-Konzern gehörende Teefabrik funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung. 

 

ZEIT FÜR UTOPIEN ist eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.

 

Regie Kurt Langbein
Deutschland 2018
98 Minuten
FSK ab 0
empf. ab 14 Jahren

Dokumentation

 

 

Sa. 17.09.2022 um 12.30 Uhr - Sonderveranstaltung

zum Tag der Schöpfung in Zusammenarbeit mit dem
Ökomenischen Rat Berlin-Brandenburg


Der Waldmacher

1981 kommt der Australier Tony Rinaudo als junger Agrarwissenschaftler in den Niger, um die wachsende Ausbreitung der Wüsten und das Elend der Bevölkerung zu bekämpfen. Radikale Rodungen haben das Land veröden lassen und einst fruchtbare Böden ausgelaugt. Doch Rinaudos Versuche die Wüste durch das Pflanzen von Bäumen aufzuhalten scheitern und nahezu alle seine Setzlinge gehen wieder ein. Dann bemerkt er unter dem vermeintlich toten Boden ein gewaltiges Wurzelnetzwerk – eine Entdeckung, die eine beispiellose Begrünungsaktion zur Folge hat und unzähligen Menschen neue Hoffnung schenkt.

 

DER WALDMACHER ist das Porträt eines bemerkenswerten Mannes, dessen Lebenswerk 2018 mit dem so genannten alternativen Nobelpreis, dem Right Livelihood Award, ausgezeichnet wurde. Tony Rinaudo hat einen Weg gefunden, Bäume in den unwirtlichsten Gegenden wachsen zu lassen, indem er die noch lebenden Baumstümpfe und Wurzeln aktiviert und damit die Lebensgrundlage von Tausenden von Bauern in Afrika sichert. Seine Methode mit dem 'unterirdischen Wald' zu arbeiten, nennt er "Farmer Managed Natural Regeneration" (FMNR) und sie stellt nicht nur den Boden, sondern auch Würde und Hoffnung wieder her. Der "Chief of all Farmers", wie er heute in vielen Dörfern liebevoll genannt wird, musste sich die Akzeptanz seiner Ideen hart erkämpfen. In den 30 Jahren, die er in der Sahelzone gearbeitet hat, hat er Verzweiflung und Hungersnot erlebt, aber auch Widerstandskraft, Entschlossenheit und Entwicklung.

In DER WALDMACHER folgt Volker Schlöndorff Tony Rinaudo in verschiedene afrikanische Länder, um sich von der Wirkung des FMNR bei der Bekämpfung der Wüstenbildung zu überzeugen und stößt dabei auf Themen, die auch uns in Europa beschäftigen - Migration, Klimawandel, Geschlechtergerechtigkeit. Um seinen Blick zu vervollständigen, hat er afrikanische Filmemacher eingeladen, mit ihm zusammenzuarbeiten und ihre Erfahrungen mit dem Leben auf dem Land und den lokalen Herausforderungen zu teilen. Der Film zeigt gewöhnliche Menschen, die außergewöhnliche Dinge tun ...

 

Buch und Regie Volker Schlöndorff
Deutschland 2022
87 Minuten
FSK 0, empf. ab 14 Jahren
Dokumentation

 

 

Sa. 17.09.2022 um 15.30 Uhr - Sonderveranstaltung

zum Tag der Schöpfung in Zusammenarbeit mit dem
Ökomenischen Rat Berlin-Brandenburg


Dancing Pina

DANCING PINA feiert die Kunst der legendären Choreographin Pina Bausch und die Menschen, die sich ihrem Werk heute annähern. Mit einer elementaren Wucht, die beflügelt und berauscht.

 

Zwei Stücke, zwei Kontinente, zwei Tanzwelten: Die altehrwürdige Semperoper in Dresden, Deutschland, und die École des Sables in einem Fischerdorf in der Nähe von Dakar, Senegal. Die spektakulären Projekte der Pina Bausch Foundation zeigen, wie eine junge Generation Tänzer:innen aus aller Welt Pinas Choreographien neu entdeckt. Unter Anleitung ehemaliger Tänzer:innen ihrer Company. Doch Pina lässt sich nicht einfach kopieren. Die Tänzer:innen müssen Pinas Choreographien mit ihren Körpern und ihren Geschichten neu erleben.

 

Eine faszinierende Metamorphose: Während die Tänzer:innen vom Streetdance, klassischen Ballett sowie traditionellen und zeitgenössischen afrikanischen Tänzen Pinas Werk verändern, verändern Pinas Choreographien die Tänzer:innen. DANCING PINA macht die universelle Kraft des Tanzes sichtbar, wo Körper, Identität und Biographien aufeinandertreffen. Ein mitreißender Film über das ewig leuchtende Vermächtnis einer der prägendsten Figuren des internationalen Tanzes.

 

Regie Florian Heinzen-Ziob
Deutschland 2022
111 Minuten
FSK 0, empf. ab 14 Jahren
Dokumentation

 

 

Do. 15.09.2022 - So. 18.09.2022 um 18.00 Uhr

Mo. 19.09.2022 - Mi. 21.09.2022 um 20.30 Uhr

Do. 22.09.2022 - Mi. 28.09.2022 um 18.00 Uhr


1001 Nights Apart

Im Iran darf man nicht tanzen – und es ist sogar verboten, das Wort Tanz zu benutzen. In einem versteckten Studio in Teheran versucht sich eine Gruppe von jungen Leuten dennoch das Tanzen selbst beizubringen. Ihnen ist wenig von der reichhaltigen Geschichte des iranischen Tanzes vor der Revolution von 1979 bekannt. Die damals international anerkannten TänzerInnen waren ins Exil gezwungen worden, bevor die ambitionierten jungen Leute geboren waren.

 

Die Filmemacherin Sarvnaz Alambeigi hat in Teheran seltene Filmaufnahmen des damaligen Nationalballetts entdeckt. Als sie den jungen TänzerInnen diese Aufnahmen zeigt und deren Begeisterung miterlebt, entsteht die Idee, die alte und die neue Generation iranischer TänzerInnen zusammenzubringen. Der Film entfaltet sich in zwei Ebenen: Die jungen TänzerInnen entwickeln in ihrem versteckten Studio kleine Choreographien über ihre sehr persönlichen Fragen um Sexualität, Glauben, Gesellschaft oder Feminismus. Im zweiten Handlungsstrang besucht das Filmteam die alten TänzerInnen im Ausland, um sie zu einer Zusammenarbeit mit der jungen Generation in Teheran zu überreden. Letztlich interessiert sich aber nur ein Exil-Tänzer für die heutige Tanzkultur seiner Heimat. Als Bühnentechniker am bekannten Scapino Ballet in Rotterdam arbeitend, kann er den Direktor überzeugen, die junge Gruppe aus Teheran nach Rotterdam einzuladen. Alle fiebern der Abreise entgegen. Dann tötet die USA den iranischen Generalmajor Qasem Soleimani und die Visa werden nicht erteilt... Doch ein kleiner Lichtblick bleibt und die junge Truppe wird nicht aufgeben.

 

Regie Sarvnaz Alambeigi
Deutschland/Iran/USA 2021
83 Minuten
FSK k.A., empf. ab 14 Jahren
Dokumentation

 

 

Do. 15.09.2022 - So. 18.09.2022 um 20.30 Uhr

Mo. 19.09.2022 - Mi. 21.09.2022 um 18.00 Uhr


Karlchen - Das große Geburtstagsabenteuer

Es ist ein herrlicher Sommertag und der kleine Hase Karlchen feiert seinen fünften Geburtstag! Eigentlich - denn Karlchens kleine Schwester Klara wird krank und seine Eltern müssen mit ihr zum Arzt fahren. Das Geburtstagspicknick am See muss verschoben werden. Karlchen ist enttäuscht und entschließt sich kurzerhand, zu seiner Oma auszuwandern. Er packt seine Kuscheltiere Teddy, Hund und Pinguin in den Bollerwagen und macht sich auf den Weg zu Oma Nickel. Unterwegs aber biegt Karlchen falsch ab und landet im Wald. Zum Glück ist seine Kindergartenfreundin Monika mit ihrem Hund Bello seiner Spur gefolgt. Gemeinsam setzen sie den Weg fort. Es beginnt ein Tag voller Abenteuer und dank Karlchens Mut und Findigkeit sowie seiner selbstgebastelten Geburtstagströte, gibt es am Ende doch noch die große Feier in Omas Garten mit großartigen Geschenken und Möhrentorte mit Zuckerguss!

 

Regie Michael Ekbladh
Deutschland/Niederlande/Schweden 2022
74 Minuten
FSK o.A., empf. ab 7 Jahren

 

 

Do. 22.09.2022 - So. 25.09.2022 um 16.00 Uhr


EINE SEKUNDE

China während der Kulturrevolution: Ein Mann flieht aus einem Arbeitslager, nur um in einem Dorfkino die Wochenschau zu sehen. Doch eine Vagabundin stiehlt eine der Filmrollen. Es beginnt ein Katz- und Maus-Spiel um die rätselhafte Filmkopie, die bald zur Quelle einer unerwarteten Freundschaft wird.

 

Regie Zhang Yimou
China 2020
103 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do. 22.09.2022 - Mi. 28.09.2022 um 20.30 Uhr



 

 

 

 

 

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